Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"unklare US-Befunde in der Frühschw.- evtl späterer Befruchtungszeitpunkt?"

Anonym

Frage vom 09.09.2008

Liebes Hebammenteam,
ich habe schon fleißig in ihrer Sprechstunde gestöbert, möchte aber trotzdem ganz gern Ihre Meinung zu meiner persönlichen Situation hören. Ich habe seit einem Jahr nicht mehr verhütet und hatte immer so Zykluslängen zwischen 29 und 34 Tagen. Meine letzte Periode begann am 18.07.08 und den ersten SS-Test habe ich am 19.8. mit noch negativem Ergebnis und den 2. Test am 20.8 mit schwach positivem Ergebnis gemacht. Nachdem ich jetzt hier viel gelesen habe und im Nachhinein viel zu früh zum Arzt gegangen bin, ist folgende Situation eingetreten: Am 26.8. war im US eine stecknadelgroße Fruchthülle zu sehen (rechnerisch 5+4) am 1.9. (6+3) war diese Fruchhülle ohne jeglichen Inhalt aber gewachsen. Jetzt war ich gestern wieder zum US (7+3) und die Fruchthülle war nicht viel anders, vielleicht etwas deutlicher, nicht mehr so verschwommen und es war ein Dottersack zu sehen, aber immer noch keine Herztöne. Lt. FA ist das zu wenig und sie sagte, da wäre was nicht in Ordnung. Sie hat sogar kurz einen Doppler-US gemacht ohne Ergebnis. Wenigstens hat sie dann gestern das 1. Mal den HCG-Wert abnehmen lassen und als ich heute angerufen habe wg. dem Ergebnis, war dieser bei 30985 also richtig gut und dem SS-Alter entsprechend. Nun habe ich auf der von Ihnen empfohlenen Laborseite geschaut und da gibts ja ziemliche Spannen zwischen den einzelnen SSW. Kann ist bei meiner Zykluslänge sein, dass ich vielleicht doch nicht in der 8. SSW sondern vielleicht erst in der 6. SSW bin, dann würde ja auch das US-Bild passen oder ist hier tatsächlich schon alles verloren??? Ich muss dann in vier Tagen wieder zur Blutabnahme, um einen Vergleichswert zu haben, ob halt steigend oder fallend. Wie sieht denn aber so die Grundtendenz bei so einem HCG von ca. 31000 in der rechnerisch 8.SSW aus? Eher positiv oder negativ? Wenn ich in mich hineinhorche, fühl ich mich eigentlich noch schwanger. Übelkeit, Müdigkeit, usw. ist alles mehr oder weniger ausgeprägt, aber was mich bis heute seit Kenntnis der SS begleitet, ist ein ausgeprägtes Brustziehen. Wenn jetzt keine Herztöne da wären, müsste das dann nicht bald aufhören?

So viele Fragen auf einmal, ich hoffe trotzdem, dass Sie mir helfen können, denn meine FA hat mich nach der gestrigen Untersuchung allein mit der Aussage, das hier was nicht in Ordnung ist, in ein Tal der Tränen gestürzt....

Ganz lieben Dank schonmal im Voraus fürs Beantworten und Zeitnehmen.

Antwort vom 10.09.2008

Bei Ihrem verlängertem Zyklus kann ich mir vorstellen, dass es tatsächlich alles noch etwas kleiner ist als Sie u Ihre FÄ eigentlich errechnet haben. Eigentlich können Sie einfach abwarten: Die Schwangerschaft ist in der Gebärmutter, so dass Sie nicht Sorge wg einer Eileiterschwangerschaft haben müssen. Wenn alles ok ist, steigt der HCG-Wert an, wenn nicht, dann vielleicht trotzdem, eine Kontrolle ändert nichts daran, wie sich alles weiter entwickelt. Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, bleiben Sie einfach guter Hoffnung - bestimmt gibt es außer mir noch mehr Menschen, die mit Ihnen die Daumen drücken, dass alles ok ist! Alles Gute!!!

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