Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Großes Kind bei Schwangerschaftsdiabetes"

Anonym

Frage vom 19.10.2008

hallo ich bin 23 jahre alt und erwarte mein erstes kind ich bin nun in der 38+0ssw. und letzte woche haben die ärzte bei mir Gestationsdiabetes festgestellt. und las ich dann bei meiner ärztin war hat sie gleich einen ultraschall durchgeführt und als sie meine kleine dann gesehen hat ist sie erschrocken denn sie ist viel zu groß für die zeit und wiegt jetzt auch schon 3669g und das ist ganz schön viel. daher hat sie mich gleich in die klinik überwiesen wo ich dann auch nochmals untersucht wurden bin, die oberärztin sagte mir dann sie will bis zum ET (30.10.08) abwarten bis die wehen von selbst kommen sie möchte sie nicht einleiten.
meine frage an sie ist jetzt ob ich vielleicht auch selbst was tun kann das sie so schnell wie m,öglich zur welt kommt, denn ich bin wirklilch am ende mit meinen nerven und auch körperlich ich komme mir vor wie eine 90jährige und ich mache mir jeden tag sehr große sorgen um mein kind das sie nicht doch zu groß wird und dann komplikationen ein treten und das möchte ich vermeiden.......

könnten sie mir vielleicht irgenwie einen tipp geben? das wäre wirklich dehr lieb von ihnen ich freue mich auf ihre antwort

mit freundlichen grüßen claudi

Antwort vom 25.11.2008

Hallo, die Größe des Kindes ist gar nicht sooo entscheidend bei der Geburt. Normalerweise passt sich das Kind gut an und kommt auch durchs Becken. Versuchen Sie sich nicht unter Druck zu setzen mit einer früheren Geburt. Das lässt sich nicht besonders gut beeinflussen, wenn Sie und Ihr Baby noch nicht so weit sind. Sie können die Gewichtszunahme Ihres Kindes etwas beeinflussen, wenn Sie konsequent auf süßes verzichten, wozu auch zuckerhaltige Getränke, Fruchtsaft und Obst in größeren Mengen gehört. Zum Erschrecken groß ist Ihr Kind mit 3600 g übrigens noch nicht. Vielleicht passt ein größeres Kind ja auch zu Ihrem Körperbau? Leider wird von ärztlicher Seite häufig nur auf die Ultraschallwerte gesehen und nicht noch mal durch Abtasten des Bauches. Dabei sagt dies am Ende der Schwangerschaft häufig viel mehr aus. Ich würde Ihnen empfehlen Hebammenbetreuung in Anspruch zu nehmen. Eine freiberufliche Hebamme kann Ihnen noch individuelle Ratschläge geben und Sie untersuchen in Bezug auf das Verhältnis von Ihrem Kind zu Ihrem Körperbau.
Es gibt vieles, was die Geburt fördert. Dazu gehört zum Beispiel Sex oder auch Himbeerblätter und Frauenmanteltee. Homöopathische Mittel und Akupunktur sollten nur individuell eingesetzt werden (kann Ihnen die Hebamme empfehlen, wenn sie angezeigt sind).
Lieben Gruß und alles Gute, Monika


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