Themenbereich: Medikamente in der Stillzeit

"Stillen und Antibiotika?"

Anonym

Frage vom 30.10.2008

Hallöchen,

mene Tochter ist jetzt acht einhalb Monate alt. Ich stille sie noch morgens mittags und abends soie nachts. Sie bekommt mittlerweile auch Beikost 3x amTag. Jetzt ist es so, das ich einen Abzsess bekommen habe der einfach nicht komplett verschwinden will. Es heilt ab und kommt dann aber wieder. Nun habe ich von meiner Frauenärztin ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Es heißt Flanamox. Kann ich dieses denn auch wirklich nehmen ohne das es meinem Kind schadet? Ich bin da ganz kritisch. Habe mir auch eine Zugsalbe aus der Apotheke eholt sie heißt Ichtholan 20. Ist diese enn auch wirklich die richtige in der Stillzeit? Wen der Abszess keine größere Gefahr für mich dar stellt würde ich auch noch 3 Monate damit so weiter leben können. Solange bis ich abgestillt habe. Was meinen sie dazu?

Vielen Dank für ihre Hilfe. Meine eigene Hebamme ist schon seit Wochen nicht zu erreichen so das ich jezt auf ihre Hilfe hoffe.

Liebe Grüße


Anonym

Antwort vom 03.11.2008

Hallo, erstens gilt es abzuklären, ob es wirklich ein Abszeß ist; wenn ja, sollte der eröffnet werden, dass der abgekapselte Eiter abfließen kann, da kommt man mit Antibiotikumgabe nicht hin. Wenn es eine wiederkehrende Verhärtung ist, die zwischenzeitich aber immer wieder ganz verschwindet, dann ist das höchstens ein Milchstau. Ein Milchstau macht Schmerzen an der verhärteten Stelle, außerdem ist die Stelle meistens gerötet. Wichtig ist, die Brust zu entleeren und das schaffen meistens die Babys am besten. Unterstützend können Sie vor dem Stillen die Brust wärmen und nach Entleerung etwas kühlen. Es gibt ein gängiges Antibiotikum, das bei Mastitis, also Brustentzündung, verschrieben wird, wobei auch weitergestillt werden darf. Aber was Sie beschreiben, wiederkehrende Verhärtung ohne Fieber / Entzündungszeichen, ist keine Mastitis und braucht so auch kein Antibiotikum. Da Zugsalbe in den Körper eindringt, sollten Sie beim Frauenarzt nochmals abklären, ob das mit dem Stillen möglich ist und ob es überhaupt erforderlich ist. Alles Gute,Barbara

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