Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Fehlgeburt durch zu große Plazenta, besteht Wiederholungsrisiko?"

Anonym

Frage vom 26.11.2008

Hallo,
ich habe am 14.11.08 eine missed abortion in der 10. ssw gehabt.
Meine letzte Regel war am 08.09.08 und am 07.11., beim ersten Untersuchungstermin sagte mir meine Gyn,dass das Baby keine Herztöne mehr hat. Der HCG_test bestätigte die nicht intakte Schwangerschaft.
Heute war ich zur Nachuntersuchung bei meiner gyn.
Bei der Laboruntersuchung sei festgestellt worden, das durch eine zu große Plazenta der Fötus nicht mehr wachsen konnte u dadurch abgestorben ist.
Nun meine Fragen: Wie kann es dazu kommen und vorallem wie hoch ist das Risiko, das beim "nächsten Versuch" das gleiche passiert?
Meine Gyn hat nochmal Hormonkontrollen in 4 und in 12 Wochen angesetzt. Was wird dabei genau kontrolliert? Ich habe sehr große Angst, das sowas beim nächsten mal wieder passiert!

Antwort vom 01.12.2008

Eine solche Störung entsteht durch eine fehlerhafte Anlage der Schwangerschaft und ist sozusagen "falsch programmiert". Dass sich dies Ereignis wiederholt ist nicht sehr wahrscheinlich, denn beim nächsten Mal entsteht ja beim Verschmelzen von Ei u Samenzelle ein neues "Programm", das vermutlich nicht den gleichen Fehler enthält. Bei den Hormonkontrollen wird vermutlich der Rückgang des HCG-Wertes bestimmt um sicherzustellen, dass die Schwangerschaft den Körper vollständig verlassen hat, damit der normale Zyklus wieder einsetzen kann. Ich wünsche Ihnen alles Gute, lassen Sie sich ein bisschen Zeit, bevor Sie sich erneut in das Abenteuer Schwanger-werden stürzen!

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