Themenbereich: Hausgeburt

"Kann ich nach Myom-OP im Geburtshaus entbinden?"

Anonym

Frage vom 16.01.2009

Liebes Hebammen-Team,

ich möchte aus verschiedenen Gründen eine außerklinische Geburt in einem Geburtshaus. Ich bin 35 Jahre und Erstgebärende, z.Zt. in der 11. SSW. Mein Frauenarzt (den ich jetzt auch wechsele!) steht der Idee kritisch gegenüber. Ich bin allerdings sehr entschlossen, es unter FAST allen Umständen zu tun.

Jetzt meine Frage: Im Januar 2006 hatte ich eine Myom-OP, dabei wurden mir per Bauchspiegelung drei noch rel. kleine Myome in und auf der Gebärmutter entfernt. Mir haben seitdem zwei Frauenärzte beim Ultraschall gesagt, dass man kaum Narbengewebe sieht und alles super verheilt ist. Ich habe gelesen, dass eine Kontraindikation zur außerklinischen Geburt eine vorangegangene Unterleibs-OP ist. Kann ich im Geburtshaus entbinden oder würden sie mir auch abraten? Was kann im schlimmsten Fall passieren und wäre dann nicht noch Gelegenheit, ins Krankenhaus verlegt zu werden (ca. 3-5 Autominuten entfernt vom Geburtshaus).

Vielen Dank schon einmal für ihre Antwort


Anonym

Antwort vom 21.01.2009

Hallo, nehmen Sie direkt Kontakt auf mit dem Geburtshausteam, das Sie sich ausgesucht haben. Diese Hebammen werden im ausführlichen Gespräch mit Ihnen und evtl. auch nochmals mit Rücksprache mit einem Frauenarzt/dem Op-Bericht entscheiden, welcher Geburtsort für Sie passend sein wird.
Anhand Ihrer Beschreibungen war die OP in 2006 keine Operation im Unterleib, die Komplikationen für Schwangerschaft oder Geburt mit sich bringt.
Pauschal ist nicht jede Unterleibs-OP eine Kontraindikation für eine außerklinische Geburt!
Vielleicht wollen Sie ohnehin die Schwangerschaftsvorsorgen im Geburtshaus bzw. mit den Hebammen wahrnehmen, dann kann ein vertrautes Umfeld für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett entstehen. Alles Gute! Barbara

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