Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Eihautablösung durch Antiphospholipid-Antikörper?"

Anonym

Frage vom 06.03.2009

Hallo. Ich bin in der 7SSW und man hat in meiner letzten Blutuntersuchung Antiphospholipid-Antikörper festgestellt und beim Ultraschall eine Eiablösung und/oder ein Implantationshämatom. Meine letzte Schwangerschaft war 2005 und fand in Deutschland statt, und ich weiss nicht ob dieser Test damals durchgeführt wurde oder nicht. Auf jeden Fall hatte ich keinerlei Probleme in den 9 Monaten. Anscheinend gibt es solche Antikörper wenn man eine Autoimmune Krankheit entwickelt hat... aber mein Arzt sagt sowas kann auch nur in der Schwangerschaft vorkommen und danach wieder verschwinden.. Sind solche Antikörper bei Schwangerschaften üblich? Was können sie in der Schwangerschaft bewirken? Sind diese Antikörper mit der Eihautlösung verbunden?

Antwort vom 11.03.2009

Leider kann ich Ihnen nicht mehr dazu sagen als Sie selbst unter http://de.wikipedia.org/wiki/Antiphospholipid-Antikoerper nachlesen koennen. Es treten wohl v.a. Thrombosen auf infolge von Veraenderungen der Gerinnung außerdem evtl Praeeklampsie; die Behandlung erfolgt mit gerinnungshemmenden Mitteln wie ASS. Unter dem Stichwort Antiphospholipid-Syndrom koennen Sie auch nachlesen, viel Info dazu ist allerdings nicht zu finden, es handelt sich um eine eher seltene Auffaelligkeit. Die Loesung der Eihaut und das Haematom koennen nach meiner Einschaetzung mit der Gerinnungsstoerung zu tun haben. Ich wuensche Ihnen, dass trotzdem alles gut klappt mit Ihrer Schwangerschaft!

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