Themenbereich: Schlafen

"nächtlicher Schlafrhythmus bei drei Monate altem Baby"

Anonym

Frage vom 05.04.2009

Hallo Liebes Hebammenteam!
Hier ein paar Grundinfo`s
Unser Sohn (reifgeboren)ist jetzt 3 Monate alt, wird voll gestillt, (immer noch beide Seiten bei jeder Mahlzeit) Er ist gut gediehen und kommt tagsüber ca. alle 3 Stunden, nur gegen abend werden die Abstände kürzer, er scheint noch arg zu "clustern". Bis vor einem Monat blieb er lange mit uns wach, hielt da und da ein Schläfchen, war auch am abend noch recht ausgeglichen und schlief ab ca 22Uhr mit uns 1x4h und dann noch mal 3h am Stück. Aber jetzt haben wir seit 4 Wo ein Abendritual eingeführt, wo er immer ab 20Uhr im Baybett liegt und dann nach 2-3x Schnullerspiel auch schön alleine einschläft. Jetzt ist es aber so geworden, dass sich die Zeit des Schlafenlegens immer weiter nach vorn zieht und er seine Hauptschlafphase ab 18.Uhr hat, d.h., wenn ich ins Bett gehe weckt er mich eine halbe Stunde später. Er ist am Abend immer sehr knatschig und müde, hat auch in letzter Zeit nur noch wenig tagsüber geschlafen ca 3h wenns hoch kommt verteilt über den Tag.
Jetzt unser Problem ab ca 3 Uhr morgens wacht er stündlich auf, ist unruhig , ich versuche es dann erst mal mit Schnuller und Kuscheln, hilft aber nichts, wird immer wacher und schließlich lege ich ihn an, wo er mir nach 5-7 min einschläft und für die zweite Seite nicht mehr wach zu kriegen ist dann lege ich ihn rüber und das Spiel beginnt eine halbe Stunde wieder von vorn. Er kann eigentlich keinen Hunger haben, er ist dann auch nicht richtig wach hat die Augen zu und wirft den Kopf hin und her, heute Nacht hab ich 6x angelegt, ich bin ziemlich fertig, zumal die Nacht auch gegen 6.30 Uhr vorbei ist. Er ist auch sehr müde und nach dem aufstehen schläft er eine stunde im WohnzimmerSollen wir ihn vielleicht am abend länger wach lassen , obwohl das sehr schwer ist, er ist ja auch sehr müde dann und schreit auch was er sonst gar nicht tut.
Wenn sie mir jetzt antworten, dass das eine Phase ist, wie lange dauert so was in der Regel? und kann ich es irgendwie beeinflussen?
Liebe Grüße

Antwort vom 08.04.2009

Hallo,
das Ihr Kind tagsüber weniger schläft kann am Lebensalter liegen und das es damit erstmal auch gar nicht so gut zurecht kommt ist durchaus üblich. Heisst er muss sich erst einmal an sein "Schlafdefizit" gewöhnen. Daher kommt auch sein Knatschig sein. Das wird sich legen, wenn er mit dem selbst gewählten weniger schalfen besser zurecht kommt. Wielange er dafür braucht ist leider nicht vorhersagbar. Das er ab drei Uhr nachts nur kurz trinkt und beim zurücklegen ins eigene Bett schnell wieder wach wird kann daran liegen, dass er bei Ihnen liegen will. Probieren Sie doch mal aus, wie er sich verhält, wenn er bei Ihnen bleiben darf. Der Schalf des Kindes ist in den frühen Morgenstunden etwas leichter, so dass er da dann registriert, dass Sie ihn weglegen und er fühlt sich dabei möglicherweise nicht wohl. Ich würde ihn abends nicht länger wach halten, sondern versuchen mich seinem Rhythmus anzupassen, er ist für Erziehungsmaßnahmen noch zu klein. Er signalisiert ein Bedürfnis nach Nähe und das würde ich bei einem so kleinem Kind befriedigen.
Ich glaube er läßt sich am ehensten " beeinflussen" wenn er erfährt, dass er in seinen Bedürnissen wahrgenommen wird . Das kostet Kraft, aber das wird sich auszahlen. LG Judith

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