Themenbereich: Beginn der Beikost

"Wieviel Flüssigkeit und wie viel Nahrung ist mit 7 Monaten nötig?"

Anonym

Frage vom 02.07.2009

Hallo,
ich bin ziemlich unsicher, ob meine Tochter (7 Monate) genügend zu essen und zu trinken bekommt. Bis zum 6. Monat stillte ich voll (zwischen 12-16 Mal /24h) und begann danach mit Beikost (mittags Gemüse-Fleisch, vormittags und manchmal auch nachmittags etwas Obst und abends neuerdings Milchbrei). Sie isst nicht gerade viel aus dem Gläschen, mehr als 1/2 Gläschen bekommt sie nicht hin und auch den Milchbrei nimmt sie nicht sehr gern. Zwischendurch stille ich nach Bedarf (zwischen 8-10 Mal /24h). Da sie die letzten Tage ziemlich harten Stuhl hatte, und Tee oder Wasser kaum trinken wollte, habe ich die Breie mit abgekochtem Wasser verdünnt und sie ihr mit der Flasche gegeben. Davon isst sie jetzt zw. 60-100ml und danach stille ich. Wir haben noch keine festen Essenszeiten, sondern immer +/- 1h, da sie tagsüber sehr unterschiedlich schläft. Nachts schläft sie 10-11 Stunden mit 3-4 Stillpausen. Da sie tagsüber nur 3x diese Breivarianten bekommt und sonst nur Muttermilch, weiß ich nicht, ob das genug für sie ist. Zähnchen sind auch noch keine draußen.Die festen Essens- und Trinkzeiten einzuführen, ist auch ein Problem, da sie nach jeder Mahlzeit extrem mit der Luft zu kämpfen hat. Sie kann sehr schlecht aufstoßen und quält sich manchmal 1-2 Stunden damit. Wieviel Flüssigkeit und wieviel Nahrung außer Muttermilch sollte sie zu sich nehmen?
Vielen Dank!

Antwort vom 03.07.2009

Hallo! So wie Sie es beschreiben bekommt Ihre Tochter auf jeden Fall genug Nahrung und Flüssigkeit. Es ist empfehlenswert ein Kind langsam abzustillen, aber wenn Sie damit begonnen haben, sollten Sie auch etwas konsequenter sein . Denn mit 8 Stillmahlzeiten und 3 Breimahlzeiten ist Ihr Kind schon fast überfüttert. Da Sie nach dem Brei immer noch stillen, besteht für Ihre Tochter keine Notwendigkeit, mehr Brei zu essen. Ich denke auch die Blähungen resultieren eher aus einem zuviel an Nahrung. Sie sollten Ihr zu jedem Brei Wasser zum trinken anbieten.
Ziel wäre es die Mahlzeiten( mit stillen) auf 5-6 zu reduzieren, womit bei ausgewogenem Nährstoffangebot eine gute Versorgung Ihres Kindes gewährleistet wäre.
Sicherlich müssen Sie nicht dogmatisch vorgehen, aber man macht es Kindern leichter, wenn man nach einem Plan mit einem gewissen Rhythmus vorgeht.
Sie können aber auch Kontakt mit einer Hebamme vor Ort aufnehmen, die Ernährungs-bzw. Stillberatung anbietet. Das ist bis zum Ende der Stillzeit eine Kassenleistung. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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