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"Sorge um das Ungeborene - Angst vor Fehlgeburt"

Anonym

Frage vom 29.09.2009

Hallo,
ich bin in der 12. Woche schwanger und habe am 2. Okt. die Nackentransparenzmessung.
Bin sehr aufgeregt und sehe dem ganzen mit gemischten Gefühlen entgegen bzw. mit Freude, unser Baby zu sehen.
Mein letzter Ultraschall liegt 2 Wochen zurück und meine FÄ meinte, es sei alles ok.
Gesundheitlich gehts mir bis auf Verstopfung und starke Müdigkeit sehr gut.
Nun habe ich den Fehler gemacht und einen Bericht gelesen, in dem eine Frau von einer Fehlgeburt berichtet. Es waren in der 20. SSW keine Herztöne beim Baby da. Ich habe Angst, selbes zu erleben da wir auch im Freundeskreis Zeugen diesen traurigen Momentes waren (12. SSW)
Meine Frangen, wie werde ich meine Angst vor soetwas los?
Wenn etwas nicht i.O. wäre, würde ich doch sicher Blutungen bekommen oder?


Antwort vom 02.10.2009

Hallo,
ich fürchte mit der Sorge um Ihr Kind werden sie lernen müssen zu leben. Man macht sich um nichts im Leben so viele Gedanken und auch Sorgen wie um Kinder. Sie haben einen ganz besonderen Wert in unseren jeweiligen Leben. Das ist mit das Schwerste beim Eltern werden, die Angst und die Sorge die nicht bestimmend ist, aber immer wieder mal auftritt, auszuhalten und zu lernen damit umzugehen. Nehmen Sie es als Ausdruck ihrer Liebe zu Ihrem Kind an und wenn Sie den Eindruck haben, dass die Ängste übermächtig werden, sprechen Sie Ihren Partner an, teilen Sie diese Sorgen, das hiflt und entlastet. Sie können auch Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen, Sie haben von Beginn der Schwangerschaft an Anrecht auf Hebammenhilfe, die Kasse trägt das in vollem Umfang. Viele Frauen erleben das als sehr Sicherheitsspenden und wohltuend. Hebammen finden Sie hier bei uns im babyclub, über das Gesundheitsamt Ihrer Stadt oder über Hebammenlisten im Netz. Ich kann mir vorstellen, dass Sie davon profitieren würden.

Für den 2.10. wünsche ich Ihnen alles Gute.

LG Judith Eichhorn

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