Themenbereich: Blähungen & Verdauungsprobleme

"Was kann ich noch gegen Blähungen tun?"

Anonym

Frage vom 01.10.2009

Hallo liebes Hebammenteam!

Zuerst ein großes Lob für diese Seite!
Ich belese mich hier sehr viel über die unterschiedlichsten "Problemchen"!

Ich fang mal allgemein an:
Meine Tochter Ronja kam 5 Wochen zu früh auf die Welt, per Kaiserschnitt. Zur Geburt am 19,05.09 wog sie 2490g und war 47cm klein! Jetz, knapp 18 Wochen später wiegt sie 6300g und ist 64cm gross! Sie wird seit ihrer 3. Lebenswoche voll gestillt (alle 2-3 Std.), worüber ich sehr glücklich bin nach anfänglichen Problemen!

Die 3-Monatskolik haben wir mit sehr viel Geduld und Kraft überstanden, zumindest hab ich dies angenommen... ABER: Die Blähungen wollen einfach nicht aufhören, was mich extrem verzweifeln lässt!
Ich muss dazusagen, sie hat immer nur alle 14 Tage oder auch mal länger Stuhlgang!
Hier liest man, es sei normal bei vollgestillten Baby's... Es wäre ja auch ok, wenn nich nach ca. einer Woche ohne, extreme Blähungen mit Krämpfen auftreten würden! Die letzten drei Male habe ich ihr deshalb Zäpfchen (Glycilax) gegen Verstopfung gegeben (1x in der Woche), aus lauter Verzweiflung! Davon hatte sie auch innerhalb von 5 min die Windel knallvoll und danach ging es ihr viel besser und sie hatte kaum noch Blähungen! Nun habe ich kein Zäpfchen verabreicht, da es ja vorher auch alleine ging, wenn auch nur alle 14 Tage! Heute ist Tag 12 und es ist unerträglich mitlerweile... Ich hole sie früh aus dem Bett und bis ich sie fertig angezogen habe und sie stillen will, schreit sie schon richtig heftig! Das geht dann den ganzen Tag so, egal was ich mache, sie schreit und ist sehr selten abzulenken. Irgendwie habe ich Angst, mit den Zäpfchen noch mehr "Schaden" angerichtet zu haben... Deshalb hab ich damit nach 3x auch aufgehört, obwohl es ihr dann besser ging!

Vor zwei Tagen war ich beim Kinderarzt zum impfen (zum 2.Mal ohne Fieber oder dergleichen), wo ich die Problematik auch angesprochen habe! So geht es ihr gut, nichts auffälliges sagt die Ärztin! Was sie aber zum Thema Stuhlgang und Blähungen meinte, ich solle schnellst möglich mit Beikost beginnen, um eben dem entgegenzuwirken. Nun lese ich aber überall, dass empfohlen wird, bis Ende des 6. Monats voll zu stillen. Bislang war ich auch der Meinung, dass das so gut ist, weil sie ja auch gut zunimmt (zumal sie ja ein Frühchen ist)! Aber nach der Aussage von der Ärztin zweifel ich schon wieder an mir! Auch erkenne ich nicht wirklich von ihrer Seite her, das sie mehr verlangt als MM. Ich bin ratlos...
Mit der Beikosteinführung reguliert sich doch aber der Stuhlgang nicht von heut auf morgen oder? Ich habe eher Angst, dass das erstrecht zur Verstopfung führt!
Da wie gesagt zur Zeit nichts zur Linderung beiträgt, bin ich richtig am Boden. Ich glaube auch, dass sie zahnt, zumindest hat sie nur ihre Händchem im Mund und sabbert extrem.
Kann das auch der Auslöser sein?
Seit den Koliken habe ich alles erdenklich mögliche getan, habe sämtliche Mittel und Wege ausprobiert und bin bis heute bei Chamomilla geblieben. Manchmal denke ich, es hilft, aber eben auch nicht so richtig...

Ich hoffe Sie können mir ein paar Worte zu meiner Problematik schreiben, auch wenn das Thema "Blähungen" hier schon oft besprochen wurde.
Vielen Dank schonmal und liebe Grüsse!


Anonym

Antwort vom 02.10.2009

Hallo, da Sie auch schon ganz Verschiedenes ausprobiert haben, kommt vielleicht wenig Neues: mit ihrer guten Gewichtszunahme kann sie hier und da kleine Mengen Wasser/schwach aufgebrühten Fencheltee löffelweise bekommen; täglich baden und danach massieren/Beingymnastik:die Beinchen anwinkeln und im Uhrzeigersinn über den Bauch kreisen lassen mit leichtem Druck auf den Bauch. Immer wieder Ihr Kind in Bauchlage und in linker und in rechter Seitenlage lagern(als Stütze Handtuch einrollen und zw. Hals und Becken plazieren, dass Kopf und Beinchen frei beweglich bleiben). Das Zufüttern hat noch Zeit, zumal sie sich auch nicht fürs Essen zu interessieren scheint.

Alles Gute, Barbara

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