Themenbereich: Stillen allgemein

"Starker Milcheinschuss, wie kann ich am Besten mit umgehen?"

Anonym

Frage vom 04.11.2009



Ich bin im 7. Monat schwanger, und es ist meine dritte Schwangerschaft in der ich definitiv wieder stillen werde. Der X-Tag rückt langsam näher und ich habe jetzt schon bammel wegen dem Milcheinschuss, wohl auch wegen schlechter Erfahrung. Grund ist: Ich trage normalerweise nur Größe B, durch die Schwangerschaft ist sie auch diesmal auf D gewachsen. Und ich kenne den Einschuss bei mir zu gut. Alles bei D wird zu klein und ich kann mehr als 400ml auf beiden Brüsten abpumpen. Abgesehen vom Schmerz der nicht zu umgehen ist und dem unausweichlichen Milchstau, weiß ich aber nicht mit dem Abfluss umzugehen, es schießt dann 4 Tage lang so sehr die Milch aus der Brust, das weder Einlagen ( nach 5 min durch) noch was anderes hilft um morgens mal trocken wach zu werden. Als die Schwestern das mitbekamen waren die sauer, weil ich das Bett im Schlaf durchnässt hatte und mir jede Std ein neues Handtuch geben wollten die auch nicht (eindeutig falsche Klinik gewählt).
Gibt es eine Möglichkeit den Milcheinschuss zu verringern? Was können sie mir empfehlen um gut um die 4 Tage zu kommen? Danke für Ihre Zeit und Mühe.

Antwort vom 05.11.2009

Hallo,

das tut mir leid, daß Sie so schlechte Erfahrungen mit den ersten zwei Kindern und Ihrem Milcheinschuß gemacht haben.
Ich würde bei den ersten Anzeichen versuchen die Brust zu kühlen, dann schießt die Milch nicht so schnell ein.
Außer den Mitteln wie Quark oder Coolpacks ist eine gute Alternative Retterspitzumschläge.
Retterspietz gibt es in der Apotheke, man benutzt es äußerlich, indem man es auf ein Tuch träufelt, dieses dann in das Eisfach, dann auf die Brust.
Retterspitz hilft vorbeugend, entzündungshemmend etc.
Aber Sie sollten wirklich über eine andere Klinik nachdenken, eine Klinik mit einfühlsamen Stillmanagement wäre wunderbar.
Ich wünsche Ihnen trotzem noch eine entspannte Zeit in der Schwangerschaft und dann einen guten Start ins Wochenbett.
Hoffentlich haben Sie sich schon um eine gute Nachsorgehebamme gekümmert! Wichtig!

Viele Grüße

Diekmann

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