Themenbereich: Schlafen

"Kann mein Kind Nachtschreck haben?"

Anonym

Frage vom 05.11.2009

Hallo liebes Hebammenteam.
Kann mein Sohn Nachtschreck haben? Vieles ist eindeutig, aber einiges auch ziemlich untypisch dafür.
David ist 27 Monate alt. Letzte Nacht um halb vier sind mein Mann und ich aufgewacht weil David wie am Spieß geschrien hat, es war wirklich schlimm. Als ob er große Schmerzen hat oder so. Wir sind gleich zu ihm gerannt und mein Mann hat ihn auf den Arm genommen (David war schon aus dem Bett aufgestanden), aber er hat sich total gegen die Nähe gewehrt. Je mehr wir ihn angesprochen oder berührt haben, umso hysterischer hat der Kleine geschrien. Also haben wir ihn gehen gelassen. Er ist dann ins Wohnzimmer gelaufen, dort eine Zeitlang planlos herumgeirrt und hat dann irgendwie anders geweint, es fällt mir schwer zu beschreiben wie. Ängstlicher vielleicht, verloren. Da wirkte er dann auch wieder "anwesend" und hat sich von mir nehmen und trösten lassen. Er hat sich lange nicht beruhigt und konnte auch noch lange nicht wieder einschlafen. Er hat immer Körperkontakt zu mir gesucht und hatte jetzt Mittags auch Angst in seinem Bett einzuschlafen. Im Ehebett war es dann mit Licht kein Problem.
Vormittags war er normal, nur ziemlich müde.

Ist das Nachtschreck? Aber da laufen die Kinder doch eigentlich nicht rum und wachen auch nicht richtig auf so wie David. Und es war ja auch schon um halb vier, er hat seit 20:30 Uhr geschlafen.

Vielen Dank schon mal für ihre Antwort, ich bin wirklich besorgt was das heute Nacht war.

Antwort vom 08.11.2009

Hallo! Mit Nachtschreck meinen Sie wahrscheinlich das Schlafwandeln. Ich denke schon, daß es sich darum gehandelt hat. Ich kann Ihnen nicht viel dazu sagen, da ich keine Erfahrungen damit habe. Vielleicht war es eine einmalige Sache, wo er geträumt hat und ein unangenehmes Erlebnis verarbeiten mußte oder es kommt öfter vor und er gehört zu den Schlafwandlern, was meines Wissens nichts krankhaftes ist. Sollte es Sie zu sehr beunruhigen, rate ich Ihnen mit Ihrem Kinderarzt darüber zu sprechen.
Ich denke es ist wichtig, daß Sie sich nicht zuviele Sorgen machen, sondern Ihrem Sohn soviel Sicherheit wie möglich vermitteln. Alle Gute.
Cl.Osterhus

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