Themenbereich: Beginn der Beikost

"Einführung von B(r)eikost"

Anonym

Frage vom 16.11.2009

Hallo,

ich habe meinen Sohn bis zum Alter von 5,5 Monaten voll gestillt (sowohl Brust als auch abgepumpte Muttermilch aus der Flasche klappte problemlos). seitdem habe ich angefangen, ihm mittags brei zu geben, was je nach tagesverfassung mal gut und mal weniger gut funktioniert. seit er 6 monate ist, habe ich versucht, die abendmahlzeit mit reisschleim zu ersetzen, was ähnlich verläuft wie mittags.
da ich mittlerweile aber so wenig muttermilch habe, dass ich die restlichen mahlzeiten nicht mehr komplett mit muttermilch bestreiten kann, wollte ich ihm pre-milch als ergänzung geben. sowohl die ha-pre-milch als auch die normale pre-milch (jeweils von beba) verweigert er komplett.
was kann ich hier tun, denn er wird definitv nicht mehr richtig satt. da er auch nicht immer seinen brei ist, würde er dann an einigen mahlzeiten womöglich deutlich zu wenig essen.

Antwort vom 18.11.2009

Hallo!
Die Übergangszeit vom vollen Stillen zu B(r)eikost ist immer auch mit Verunsicherung gepaart. Wichtig für Sie zu wissen ist, welche Mengen von Beikost für das Alter Ihres Kindes (Sie erwähnen nicht, wie alt Ihr Sohn jetzt ist) wirklich normal ist. Dazu brauchen Sie auch die Information, dass ein genügend hoher Anteil von Fett durch Zugabe von Öl nötig ist, um eine ausreichende Sättigung zu erreichen. Sie schreiben, dass je nach Tagesverfassung Ihr Kind sich mehr oder weniger hungrig und aufgeschlossen zeigt. Das ist ganz normal und bedeutet für Sie, seine Bedürfnisse noch genauer zu beobachten. Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Säugling die Pre-Nahrung aus der Flasche verweigert. Bitte klären Sie mit Ihrem Kinderarzt ab, ob Ihr Kind wirklich die HA-Nahrung (schmeckt anders, ist teurer) braucht, denn es macht keinen Sinn, ihm beide Nahrungen, sprich HA und normale Pre-Milch gleichzeitig anzubieten. Sie schreiben nicht, warum Sie glauben, dass Ihre Muttermilch nicht mehr ausreicht. Dazu ist vielleicht ein Gespräch mit Ihrer Nachsorgehebamme oder einer anderen vertrauten Fachperson nötig. Diese kann auch den Gewichtsverlauf Ihres Kindes kontrollieren. Sie haben in der gesamten Stillzeit Anspruch darauf, Beratung zur Ernährung Ihres Kindes zu erhalten. Nutzen Sie diese Möglichkeit vor Ort. Alles Gute.
Inken Hesse, Hebamme

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