Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Schwangerschaft und Beziehungskrise"

Anonym

Frage vom 17.11.2009

Hallo, ich befinde mich zur Zeit in einer misslichen Lage und weiß nicht wie ich da rauskommen.
Ich bin mit meiner Freundin zusammen gekommen und 12 Tage später haben wir festgestellt dass sie schwanger ist.
Anfangs haben wir uns gut verstanden und waren uns sicher dass wir das Kind m√∂chten. Es ist ein Geschenk. Ich habe mich r√ľhrend um sie gek√ľmmert und sie war mir sehr dankbar daf√ľr.
in der 11 Woche plötzlich hat sie sich völligst verändert. Sie wollte alleine sein, konnte meine Nähe nicht ertragen und entfernte sich zunehmenst von mir.
Vieles wor√ľber wir uns unterhalten hatten wurde in Frage gestellt. Bis auf die Beziehung (Anfangs)
Wir sind uns 3 Wochen aus den Weg gegangen und als wir uns dann endlich wieder gesehen haben ist die Situation eskaliert.
Von verletzenden Sachen die sie sagte, das Zweifeln an der Beziehung und das in Fragestellen der Gef√ľhle..es war alles drin.
Schlussendlich haben wir uns auf eine Trennung auf Zeit geeinigt. Was mich zur Zeit total fertig macht da ich nicht nur das Kind, sondern auch sie möchte. Wir haben seit einigen Tagen keine Kontakt mehr.
Hinzuf√ľgen muss ich, das wir beide sehr starke Charaktere sind. Beide unabh√§ngig, und in dem was wir machen erfolgreich. Wir haben lange keine Beziehung gehabt und haben Probleme immer mit uns selbst ausgemacht.
Was mich angeht bin ich eher bereit Hilfe anzunehmen als sie. Unsere Beziehung, wenn man es noch so nennen kann ist frisch und in solch einer extremen Situation haben wir uns noch nie befunden.
Ich habe schlicht und einfach Angst sie und damit auch die Bindung zum Kind zu verlieren.
Was kann ich tun, wenn ich √ľberhaupt nicht mehr an sie rankomme?

Antwort vom 18.11.2009

Sie beide haben sich erst k√ľrzlich kennen gelernt nach l√§ngerer Zeit des Singledaseins, dann ist auch schon ein Kind unterwegs, das das Leben der k√ľnftigen Eltern v√∂llig ver√§ndern wird - da ist es eigentlich klar, dass das nicht ohne "Anpassungsst√∂rungen" √ľber die B√ľhne gehen kann, oder? Sie schreiben, dass Sie beide gewohnt sind, ein unabh√§ngiges Leben zu f√ľhren, auf eigenen F√ľ√üen zu stehen, vielleicht schreckt Ihre Freundin einfach der Gedanke an Abh√§ngigkeit, an Verantwortung, an die Ver√§nderungen, die ein Kind/ eine Familie mit sich bringen. Lassen Sie ihr Zeit, zeigen Sie, dass Sie gespr√§chsbereit sind, dass Sie zu ihr und zu dem Kind stehen wollen. Vielleicht kann auch eine Partnerberatung, f√ľr Sie alleine oder auch ein gemeinsames Gespr√§ch dort, Ihnen helfen. Ich w√ľnsche Ihnen beiden alles Gute, Sie werden bestimmt den richtigen Weg finden!

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