Themenbereich: Geburt allgemein

"Beckenbodenschwäche Indiz für Bindegewebsschwäche? Erhötes Risiko für Gebärmutterriss"

Anonym

Frage vom 10.12.2009

Hallo,

ich stehe kurz vor der Geburt meines 3. Kindes. Das erste habe ich 2004 spontan entbunden, das zweite habe 2007 per. Ich hatte damals schon Monate vor der Geburt mit dem Beckenboden zu kämpfen, der sich in einem starken Druck nach unten äußerte, so dass ich irgendwann kaum mehr stehen konnte. Inkontinent war ich nicht, ich hatte eine leichte Scheidenwandsenkung. Meine FÄ riet zudem zur normalen Entbindung. Aber ich konnte mir das einfach nicht vorstellen und hab einen kaiserschnitt machen lassen. Jetzt bin ich wieder schwanger und habe von Anfang an Beckenbodenübungen gemacht und fast gar keine Beschwerden mehr. Ich denke jetzt häufig, dass der KS unnötig war und würde diesmal gerne normal entbinden. Ich mache mir aber Gedanken, ob diese Beckenbodenschwäche nicht ein Zeichen für zu schwaches Bindegewebe ist. Habe ich ein größeres Risiko für einen Gebärmutterriss oder sonstige Komplikationen?

Viele Grüße



Andrea

Antwort vom 11.12.2009

Hallo,
nein, das würde ich so nicht einschätzen. Ich würde sagen, dass Sie die gleichen Risiken haben wie alle. Das Risiko des Gebärmutterrisses ist ein sehr kleines auch wenn einem da Wahrscheinlichkeiten nicht wirklich weiter helfen. Um zusätzliche Risiken zu vermeiden, sollten Sie sich nach Möglichkeit nicht einleiten lassen und auch eine PDA ist nicht sinnvoll. Ich wünsche Ihnen eine gute Geburt.LG Judith

21
Kommentare zu "Beckenbodenschwäche Indiz für Bindegewebsschwäche? Erhötes Risiko für Gebärmutterriss"
Es wurden noch keine Kommentare verfasst! Schreibe doch einen.

Kommentar verfassen


Das könnte dich auch interessieren:


Frag das babyclub.de Hebammenteam!
Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: