Themenbereich: Gesundheit allgemein

"Atemprobleme im Säuglingsalter"

Anonym

Frage vom 21.12.2009

Liebes hebammenteam,
ich mache mir große Sorgen um meinen Sohn, er wird am 27 Dezember 09 8 wochen alt kam knapp 3 wochen zu früh und wog 3180kg und war 52 cm lang....nun stelle ich schon seit längerer zeit atemprobleme fest es lässt sich schlecht beschreiben es ist als würde er beim einatmen keine luft bekommen und dabei entsteht ein pfeif oder quitschton er jabst regelrecht nach luft läuft dabei allerding nicht bau an oder ähnliches er is auch ansonsten ein kern gesundes kind der gut trinkt und zunimmt munter ist und relativ gut schläft,desweiteren wurde im krankenhaus festgestellt das sein herz etwas zu schnell schlägt was wir laut ärzten abklären sollten der termin steht doch leider erst für januar die ärzte im krankenhaus und die kinderärztin meinen das geräuch käme durch den schnupfen doch nun hat er keinen mehr aber dieses geräucht wird einfach nicht besser ich habe angst das ihm was passiern könnte grad nachts.Kann er daran ersticken oder ist die gefahr des plötzlichen kindstots deswegen erhöht?morgen werden ich einen neuen arzt auf suchen aber ich habe angst wieder nur weg geschickt zu werden denn ich finde diese luftnot nicht normal bitte helfen sie mir ich weiß mir langsam keinen rat mehr ich habe angst das unser kleiner mal wirklich gar keine luft mehr bekommt!

Mit freundlichen grüßen

peggy

Antwort vom 23.12.2009

Hallo!
Leider ist es mir nicht möglich, Ihre Fragen zum Atem Ihres Kindes in einer mail zu beantworten. Ihre Beschreibung gibt zwar einige Hinweise, aber nur ein Arzt kann die Diagnose stellen. Aber ich vermute, Sie haben Ihr erstes Kind bekommen und da gibt es viele Unsicherheiten und Aengste, insbesondere, wenn Ihnen vermittelt wurde, dass das Herz Ihres Kindes nochmals untersucht werden soll. Das Wichtigste ist, dass Sie eine/n AerztIn finden, die/der Sie mit Zeit und Geduld informiert, der/dem Sie vertrauen können und der all Ihre Fragen wirklich abschliessend beantwortet. Wenn Sie eine Wochenbetthebamme hatten, setzen Sie sich nochmals mit ihr in Verbindung, denn es tut sicher gut, auch ganz viel von der normalen Entwicklung Ihres Kindes zu besprechen und zu hören. Abschliessend möchte ich Ihnen noch genau die Dinge aufzählen von denen man weiss, wenn es um das Vermeiden des plötzlichen Kindstods geht: Rückenlage im Schlaf, rauchfreie Umgebung, Stillen, Überwärmung des Kindes vermeiden (Kinderschlafsack, nicht auf Fell schlafen lassen, nachts Zimmertemperatur ca. 16-18 Grad C,), im Elternschlafzimmer schlafen lassen, kein Kopfkissen, eine feste Bettunterlage (neue Matratze im Kinderbett).
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihrer Umgebung jemanden finden, der Ihre Sorgen mit Ihnen ehrlich bespricht und teilt. Liebe Grüsse, Inken Hesse, Hebamme

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