Themenbereich: Schlafen

"Schlafprobleme eines 20-monatigen Kindes"

Anonym

Frage vom 22.12.2009

Hallo! Seit der Geburt meines Sohnes im April 2008 bin ich ein ständiger Besucher Ihrer Seite. Ich habe hier schon viele hilfreiche Tips bekommen! Ich weiß, diese Seite ist für Eltern mit Babys, mein Sohn ist nun 20 Monate alt, aber vielleicht können Sie mir trotzdem helfen. Seit er auf der Welt ist, ist er ein unheimlich schlechter Schlafer. Er kann nicht alleine einschlafen und hat noch nie durchgeschlaften. Er schläft schon immer bei uns im Zimmer. Er schlief immer wieder mal bei uns im Elternbett, dann wieder im Babybett, dann in der Babybay, dann wieder im Elternbett usw. Es kam mir vor als hätter er sich nie irgendwo wohlgefühlt. Wir waren ihm bein Homöopathen und auch beim Osteopathen. Es hat sich nichts getan. Ich habe jetzt sogar das Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer nach Feng Shui renoviert. Ich hatte das Gefühl das das zumindest kurze Zeit eine Besserung brachte. Er hat die letzten Wochen relativ gut geschlafen, und wurde weniger wach. Seit einer Woche ist es aber wieder radikal anders. Er schläft tagsüber vielleicht noch eine Stunde unter Protest und abens geht er von 22 Uhr nicht mehr ins Bett und wacht morgens um 6 Uhr auf. Nachts wacht er dann alle 2 Stunden auf und schläft dann auch fast nicht mehr ein. Es kann doch nicht sein dass ein 20 Monate altes Kind mit 9-10 Stunden Schlaf am Tag auskommt??? Mich macht das alles so fertig dass ich schon Antidepressiva nehmen muss. Haben Sie einen Rat? Ich hoffe immer noch auf einen Tip den wir noch nicht versucht haben! Vielen Vielen dank!!!

Antwort vom 24.12.2009

Hallo!
Es ist nicht viel, was ich Ihnen noch raten kann bei all den Dingen, die Sie anscheinend schon gemacht haben, insbesondere, weil ich auch nicht die genaueren Umstände kenne und nicht weiss, wie Sie und Ihr Kind tags zurechtkommen. Manchmal sehen wir als Eltern den Wald vor lauter Bäumen nicht und brauchen den kompetenten Blick von aussen. Wenn es in Ihrer Nähe eine Schlafambulanz gibt, schildern Sie Ihr Problem. Dort fällt wahrscheinlich eher auf, welche Vorgehensweisen im Umgang sich als ungünstig eingeschlichen haben. Manche Beratungsstellen für Familien arbeiten mit Videoaufzeichnungen; d.h., es wird gefilmt, wenn eine Mutter mit ihrem Kind spielt, wickelt, pflegt usw., so dass Schwierigkeiten (mit Schwierigkeiten meine ich z.B. das Signale des Kindes ganz anders gedeutet werden als sie gemeint sein können) deutlich und Hilfestellungen gegeben werden können; diese Schwierigkeiten können sehr wohl die Nacht beeinflussen. Nun ist es „Ansichtssache“ daran zu glauben, dass elektromagnetische Störfelder auch Schlafprobleme bereiten können, aber vielleicht ist das noch eine Möglichkeit. Ganz sicher aber brauchen Sie Entlastung von dem Druck, den Sie haben und empfinden. Es wird sich sicher gut anfühlen, wenn Sie sich um sich kümmern dürfen. Falls es noch Gefühle von Angst, Wut und Trauer von der Geburt (oder auch Schwangerschaft) Ihres Kindes gibt, ist es für uns Mütter immer wichtig, das zu bearbeiten und abzuschliessen (z.B. s. Netzwerk Geburtsverarbeitung). Mit herzlichen Grüssen, Hebamme Inken Hesse


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