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Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

Angeschwollene Vulva und Vagina in der 40. SSW

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo liebes Hebammenteam!
Meine Frau ist in der 39./40. SSW und heute hat sie mich total schockiert; und zwar hat sie sich vor den Spiegel gestellt und ihr Bauch beobachtet und plötzlich sagte sie; "Oh Schatz, schau mal her, was ist denn das?!?" ich fragte nach und sie zeigte mir ihre Vagina, sie war total angeschwollen und fest. Sie hat es aber vorhin erfahren und sie sagte dass es auch beim laufen wehtun würde. Sie hat natürlich Angst bekommen, ich aber auch.
Wie sollen wir vorgehen?
Ihr nächster Termin beim FA ist am Freitag, also in 4 Tagen, sollen wir solange warten?
ist es denn überhaupt normal dass die Vagina anschwillt?
was kann man dagegen tun? immerhin hat sie schmerzen.
Wir bedanken uns jetzt schon für eure Antwort!
mit besten Grüßen...

Frage vom 04.01.2010

Nicht alle Schwangeren sind davon betroffen, aber leider gehören Schwellungen im Bereich der Vulva und Vagina zu den "normalen Nebenwirkungen" der Schwangerschaft! Zum einen ist der Genitalbereich stärker durchblutet, zum anderen kann es durch Veränderungen der Blutgefäße und durch das Gewicht der Schwangerschaft zu Staubildungen und Gefäßerweiterungen kommen, auch Hämorrhoiden und Krampfadern an den Beinen gehören dazu. Schmerz- und schwellungslindernd können lauwarme Sitzbäder wirken, z B mit Eichenrindenextrakt (Apotheke), akut hilft oft auch das Hochlegen der Beine, um den Rückfluss des Blutes zu unterstützen oder auch das Kühlen der Vulva mit einer Damenbinde, die angefeuchtet ein Weilchen im Kühlschrank lag. Achten Sie dann aber darauf, die Harnröhrenmündung nicht versehentlich auch zu kühlen, das kann sonst eine Blasenentzündung begünstigen! Wenn Ihre Frau große Beschwerden hat, sollte sie versuchen, den Arzttermin vorzuverlegen, ansonsten denke ich, dass der Freitagstermin ausreicht. Kleiner Trost: nach der Geburt Ihres Babys im Wochenbett bilden sich diese Stauungen meist schnell zurück! Schöne Grüße an Ihre Frau und gute Besserung!

Antwort vom 06.01.2010


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