Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Übelkeit auch bei Fehlgeburt möglich?"

Anonym

Frage vom 30.01.2010

Missed Abort trotz Übelkeit?

Ich bin rechnerisch 8+4, aber es ist auch möglich, dass sich mein ES nach hinten verschoben hat. Gestern war ich zum 2. Mal zum US, gegenüber der Vorwoche sah man weniger als vorher. Letzte Wo: Kind zu klein, aber irgendwie "kompakt" auf dem Bildschirm, gestern waren die Strukturen viel lockerer, und die FÄ meinte, sie könne keine kindlichen Anlagen mehr erkennen, einen Schatten mit etwas gutem Willen vllt, als Fötus interpretieren, aber der sei dann immer noch zu klein. Außerdem war immer noch kein Herzschlag zu sehen.
Sie geht davon aus, dass die Schwangerschaft nicht in Ordnung sei, und natürlich riet sie mir zu einer AS, aber davor graut mir. Außerdem frage ich mich, warum meine Übelkeit eigentlich zunimmt, wenn das Kind doch nicht mehr lebt.
Meine Frage: Ist es möglich, dass der Körper weiterhin HCG produziert, obwohl das Kind nicht mehr lebt? Man sagt doch immer, Übelkeit sei ein gutes Zeichen... Und kommt es vor, dass sich ein Fötus quasi auflöst?

Antwort vom 31.01.2010

Hallo,
ich finde 8+4 ist noch früh um was sicheres sagen zu können. Wenn sich das Kind als " weniger" darstellt als beim Letzten US ist das erst mal ein Indiz, dass man beobachten muss. Sinnvoll fände ich das HCG zu bestimmen, um dessen Entwicklung beobachten zu können. Dann würde ich so schnell ohne Not keine Ausschabung vornehmen lassen. Wovon Ihnen schlecht ist...das kann alles sein, auch die intakte Schwangerschaft. Wenn der Embryo sich tatsächlich nicht weiterentwickelt hätte, also nicht mehr leben würde, dann würde er sich tatsächlich auflösen. Wenn das Kind nicht mehr lebt, wird der Körper auch kein HCG mehr produzieren, der Gehalt im Blut sinkt dann langsam ab, von daher kann Ihnen auch noch schlecht sein, obwohl die Schwangerschaft nicht mehr in Ordnung ist. Aber wie oben erwähnt, vielleicht ist Ihnen ja auch schlecht weil alles in Ordnung ist. Es bleibt derzeit nichts anderes als abwarten und lassen Sie sich nicht zu Schritten drängen zu denen Sie nicht bereit sind. Viel Glück, Judith

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