Themenbereich: Stillen

"Abstillen - Brei - Durchfall"

Anonym

Frage vom 09.03.2010

Abstillen - Brei - Durchfall

Liebes Hebammen-Team,
mein Sohn ist 7,5 Monate alt. Wir haben Ende 5. Monats Gemüsebrei eingeführt. Nach Schwierigkeiten bei Karottenbrei (Verstopfung und Blähungen) haben wir mit Kürbis Erfolg gehabt und sind inzwischen bei Gemüse-Kartoffel-Fleisch angelangt.
Ende 6. Monats haben wir einen Fertiggriesbrei eingeführt. Einige Tage später wollte der kleine Mann auch keine Brust, so dass wir auf PRE-Milch umgestiegen sind.
Nun seid dieser Zeit hat er zwar nur 1-2 Mal pro Tag einen Stuhlgang. Dieser riecht aber säuerlich und sieht teilweise grün aus. Manchmal (selten) erbricht er auch etwa 1-2 Std. nach den Milchmahlzeiten eine geringe Menge (sauerriechend). Dem Sohnemann geht es aber gut. Er lacht und hat einen gesunden Appetit. Wir haben bei Abendbrei Banane dazu gemischt. Mittags geben wir Möhren (Gläschen oder Selbstgekochtes). Haben PRE Milch von einem anderen Hersteller ausprobiert. Alles erfolglos. Zähne kommen lt. Kinderarzt auch nicht. Was tun?
Kann das am Fertiggriesbrei liegen? Sollen wir mal mit Milch die Abendmahlzeit austesten?
Oder sollen wir etwas bei den Michmahlzeiten beachten?
Kann es an zuviel Trinkwasser (abgekocht) liegen?

Gibt es vielleicht homöopatische Wegbegleiter?

Danke für Ihre Empfehlung
Viele Grüße

Antwort vom 10.03.2010

Hallo!
Ich bin mir nicht so sicher, ob ich Ihr Problem richtig verstanden habe. Prinzipiell ist die Häufigkeit des Stuhlgangs von 1-2 Mal am Tag in Ordnung. Grüner und säuerlicher Stuhl bei einem ansonsten munteren Kind besagt häufig, dass die Verdauung noch unzureichend ist. Das heisst, manche Inhaltsstoffe der Kost können noch nicht vollständig aufgeschlossen und verwertet werden. Das kann beim Gemüse oder auch beim Getreide passieren. Auf eine Pre-Nahrung reagieren Kinder eigentlich eher selten auf die Art. Vielleicht können Sie das besser noch durch Beobachtung rückverfolgen und die Kost dann nochmals meiden. Der Fertiggriessbrei sollte ausser dem Getreide nichts anderes enthalten (keinen Zucker, keinen Zusatz wie Schokostückchen oder anderes). Insgesamt macht die Banane häufig eine Verstopfung und Birne und Pastinake führen zu einem lockeren Stuhl. Damit können Sie die Verdauung ein bisschen beeinflussen. Durch das Wegfallen der Muttermilch fehlt der Verdauung Ihres Kindes anscheinend das ein und andere Enzym, was bis dahin noch dem Magen-Darm-Bereich geholfen hat, die Nährstoffe besser aufzunehmen. Diese fördert nämlich die Verträglichkeit der neu eingeführten Kost. Ich kann Ihnen nur empfehlen, ansonsten weiter sorgfältig die Hygiene zu beachten, die fertigen Mahlzeiten innert 24 Stunden zu verbrauchen und dazwischen zu kühlen. Für homöopathische Wegbegleiter wenden Sie sich bitte an Fachpersonen vor Ort. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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