Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Verkürzung des Gebärmutterhalses auf 4 cm trotz Schonung"

Anonym

Frage vom 06.04.2010

Liebes Hebammenteam!

Meine 1. SS verlief sehr unschön, da ich ab der 21. SSW sehr viele nWehen hatte. Ab der 26. SSW war der Gebärmutterhals auf 2,5 cm verkürzt und es hatte sich ein kleiner Trichter gebildet. Trotz Bettruhe und Wehenhemmer hatte ich bis zu 80 Wehen/ Tag, die jedoch bis zur 40. SSW Gott sei Dank nichts weiteres bewirkten. Meine Tochter wurde in der 40. SSW zwangsgeräumt.

Nun haben wir es ein weiteres Mal gewagt und ich bin miittlerweile in der 32. SSW. Bereits ab der 21. SSW lag ich rein vorsorglich und bekam eine Haushaltshilfe. Ich habe zwar wieder Wehen, aber deutlich weniger als damals. Mein Gebärmutterhals hielt sich Dank dieser Schonung bei stolzen 5,3 cm!!!

In der letzten Woche wurde jedoch eine Verkürzung auf 4 cm festgestellt! Ich weiß, dass das noch gut ist, aber fast 1,5 cm in einer Woche haben mich sehr schockiert, zumal ich ja wirklich seeehr viel liege. Mein FA sieht das ganze entspannt. Er findet den Wert für eine Zweitgebärende super, trotz des doch sehr schnellen Verlusts.

Seitdem werde ich wahnsinnig vor Angst. Die ganze Situation ist sowieso schon sehr belastend für uns, ich habe seit Monaten nur noch Angst, dass ich eine Frühgeburt habe und traue mich seit der letzten Messung kaum noch aufzustehen. Zudem sind meine Wehen seit 10 Tagen weitaus häufiger, zwar nicht sehr schmerzhaft, aber doch unangenehm. Zudem spüre ich das steigende Gewicht des Kindes als leichten Druck, aber mein FA meint das wäre bei Zweitgebärenden vollkommen normal. Bryophyllum und Magnesium nehme ich bereits.

Meistens bekomme ich den harten Bauch, wenn die Blase voll ist oder ich aufstehe. Manchmal auch einfach so.

Wie schätzen Sie die Situation ein? Ist meine Angst berechtigt?

LG und vielen Dank!!!

Antwort vom 07.04.2010

Ich sehe das genauso entspannt wie Ihr FA! Viele Frauen haben nie einen längeren GMHals als 4 cm, zudem sind Sie Zweitgebärende, dafür ist der Befund völlig normal. Dass der Bauch hart wird, wenn Sie aufstehen, ist schon fast nicht anders zu erwarten, nachdem Sie sich ja seit Wochen wenig körperlich betätigen - was ja völlig richtig ist, aber der Körper empfindet dadurch jede kleine Aktivität als Anstrengung. Ich glaube nicht, dass Sie sich allzu große Sorgen machen müssen! Wie wäre es denn, wenn Sie Kontakt zu Ihrer Hebamme von damals (oder einer anderen) aufnehmen, dass diese Sie mal zu Hause besucht? Dann könnten Sie alles nochmal in Ruhe besprechen und sich vor Ort von einer "Fachfrau" beraten und beruhigen lassen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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