Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Schwangerschaft nach Kaiserschnitt wg HELLP-Syndrom"

Anonym

Frage vom 11.05.2010

Hallo, ich bin in der 9. SSW und bisher verläuft auch alles gut. In meiner letzten Schwangerschaft vor 3 Jahren kam es allerdings zu einigen Problemen. In der 29. Woche wurde eine Placentainsuffizienz mit Nullfluss festgestellt und nachdem auch noch das HELLP-Syndrom diagnostiziert wurde kam mein Sohn in der 33. Woche mit 1,4 kg per Kaiserschnitt zur Welt.

Nun habe ich zu der der jetzigen Schwangerschaft noch ein paar Fragen.

Meine Frauenärztin hat mir vorsorglich Clexane (Heparin zum Spritzen) verordnet, da leider vor der Schwangerschaft kein Thrombophiliescreening gemacht wurde. Ist das nicht zu riskant bei den möglichen Nebenwirkungen?

Außerdem hat sie mir bereits jetzt zu einem Kaiserschnitt geraten. Wie gefährlich ist für mich eine natürliche Geburt?


Antwort vom 13.05.2010

Leider kenne ich die genaueren Umstände Ihrer ersten und Ihrer aktuellen Schwangerschaft nicht, so dass ich nur begrenzt was dazu sagen kann. Das Clexane wird Ihnen zur Regulierung der Gerinnung verabreicht, das kann im Zusammenhang mit dem durchgemachten HELLP-Syndrom stehen. Sie werden in dieser Schwangerschaft als "Risikoschwangerschaft" eingestuft aufgrund der Ereignisse in der ersten Schw. Daher werden Sie sicher sehr engmaschig überwacht werden. Erst im Lauf der Schw. muss man m. E. entscheiden, ob Sie erneut einen Kaiserschnitt bekommen müssen oder ob eine Spontangeburt möglich ist - vielleicht wollte Ihre FÄ nur, dass Sie diese Möglichkeit jetzt schon in Betracht ziehen? Das Beste wird sein, wenn Sie mit ihr die strittigen Fragen klären, evtl auch Ihre Hebamme vor Ort dazu befragen, denn aus der Ferne kann ich nur sehr allgemein Gültiges dazu sagen. Ich drücke Ihnen die Daumen für eine unkomplizierte Schwangerschaft, eine schöne Spontangeburt und vor allem für ein gesundes Baby!

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