Themenbereich: Beginn der Beikost

"Wie führe ich die nächste Breimahlzeit ein?"

Anonym

Frage vom 16.05.2010

Reihenfolge unbedingt einhalten?
Meine Tochter ist nun im 8. Monat.
Die ersten 6 Monate wurde sie voll gestillt und dann haben wir mit dem Mittagsbrei begonnen. Als zweite Mahlzeit habe ich versucht den Milchbrei am abend einzuführen, dies hat aber leider nicht so gut geklappt, da sie am Abend einfach zu müde ist zum Essen. Sie hat 5 mahlzeiten am Tag, davon morgens und am Vormittag mich, Mittag GemüsekartoffelFleisch brei und nun am Nachmittag den Milchbrei ( welchen sie am Nachmittag sehr gut isst). Nun stellt sich bei mir die Frage wann ich nun den GOB einführen soll? Kann ich diesen auch am Vormittag einführen? Irgendwie scheint die Maus am Abend zu müde und freut sich einfach nur noch auf ihre Flasche.
Ein weiteres Problem ist, dass sie einfach kein Wasser oder Tee trinkt. Ich biete es ihr immer wieder an, aber sie trinkt höchstens mal ein oder zwei schluck.
Wie gehts denn nun eigentlich weiter nachdem sie die dritte beikostmahlzeit erhalten hat?
Fragen über Fragen, aber ich bin besorgt es falsch zu machen.

herzliche Grüße


Antwort vom 17.05.2010

Hallo! Es ist überhaupt kein Problem Ihrem Kind vormittags einen Obstgetreidebrei zu füttern.Sie können ihm auch nur Obst geben, wenn der Hunger nicht zu groß ist. Vielleicht probieren Sie Ihr Baby abends früher zu füttern, wenn es noch nicht so müde ist. Sinnvoll ist es, daß Sie und Ihr Partner auch essen. Zusammen macht es viel mehr Spaß und auch das gehört zum Essen lernen dazu.Dann können Sie nachmittags Obst/OGBgeben und abens Michbrei oder nochmal Gemüse. Was es eben so mag. Sehen Sie das Ganze nicht zu eng, sondern richten Sie sich nach Ihrem Kind und Ihren persönlichen Verhältnissen. Wichtig ist es, daß Sie die Fertigbreie(Stracciatellabrei, Abendkeks etc.), 2er und 3er Milchen vermeiden, denn das macht nur dick und ist ernährungsphysiologisch völlig nutzlos. Sobald Ihr Kind gut sitzen kann und ein paar Zähne hat können Sie es von Ihrem Essen kosten lassen.
Das Trinken sollten Sie weiter üben(jedes Kind lernt es irgendwann). Bieten Sie Ihrer Tochter einfach etwas aus einem Becher an. Durch die Breikost und die Milchmahlzeiten bekommt sie aber sicher genug Flüssigkeit. Guten Appetit für alle und alles Gute.
Cl.Osterhus

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