Themenbereich: Stillprobleme

"wie Milchmenge regulieren bei Schilddrüsenunterfunktion?"

Anonym

Frage vom 19.05.2010

Ich habe am 02.05.2010 meine Tochter bekommen. Da Sie sehr leicht war wurde sie im Krankenhaus direkt mit Prenergen zugefüttert. Auch für zu hause haben wir den Rat bekommen zuzufüttern bis die Milchmenge ausreicht. Ich habe mir gleich eine elektrische Pumpe besorgt, alle 3 Stunden abgepumt und sie auch sobald sie hungrig war an beiden Seiten angelegt, getrunken hat sie oftmals sogar eine halbe Stunde, danach sofort aber wieder geschrien weil sie noch hunger hatte. Bis heute pumpe ich in 24 Stunden ca. 60 ml ab, egal wieviel und was ich trinke, es wird einfach nicht mehr. Meine Hebamme meinte, dass es wohl auch nicht mehr werden wird und empfahl mir jetzt abzustillen. Gibt es nicht doch noch eine Möglichkeit die Milchmenge zu regulieren? Im Internet finde ich immer den Hinweis, die Nachfrage regelt das Angebot, dies scheint bei mir nicht zu stimmen..... Kann es sein, dass ich nicht genügend Milch habe, da ich eine Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung mit einem Hashimoto habe? 4 Wochen vor ET war mein TSH Wert ok. Könnte man durch eine Hormongabe etwas verbessern, oder soll ich wirklich abstillen???

Antwort vom 22.05.2010

Hallo!
Es tut mir leid, dass Sie trotz Ihrer Bemühungen bisher noch nicht den erhofften Erfolg hatten. Ihre Erkrankung kann sehr wohl ein Grund sein für die nicht ausreichende Milchbildung. Ich empfehle Ihnen vor Ort umgehend eine Stillberaterin zu Rate zu ziehen. Diese kann mit Kenntnis Ihrer ganzen Geschichte nochmals genauer schauen, welche Gründe ausschlaggebend sind. In Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt bzw. Gynäkologen könnten Sie besprechen bzw. abwägen, ob es Sinn macht, bestimmte Medikamente zur Steigerung der Milchmenge einzusetzen. Gleichzeitig möchte ich Ihnen versichern und Sie darin stärken, dass Ihr Kind von jedem bisherigen Tropfen Muttermilch profitieren wird. Ihre Bemühungen sind sicher nicht umsonst gewesen. Welche Entscheidung Sie auch immer treffen: es wird es Ihnen wahrscheinlich gut tun, nochmals bewusst ein Gespräch mit einer Fachperson zu führen und alle Informationen zu bekommen, bevor Sie mit gutem Gefühl den ein oder anderen Weg beschreiten werden.Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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