Themenbereich: Gesundheit allgemein

"Nahrungsmenge nach Erkältung und nächtliche Unruhe"

Anonym

Frage vom 31.05.2010

Liebes Hebammenteam,

ich wende mich an Sie, da ich z.Z. nicht weiterr weiß. Mein Sohn 8 Monate hatte letzte Woche eine Erkältung, mittlerweile ist diese wieder fast weg. Nun isst mein Sohn über den ganzen Tag nur noch 1 Früchteglas Brei und abends trinkt er 1 Flache. Dazwischen nur Tee. Er wiegt 8500g. Wenn ich Ihne einen Löffel Brei geben will, nimmt er den Brei in den Mund und schluckt ihn auch runter, beim 2. oder 3. Löffel fängt er dann an den Brei vom Löffel pusten zu wollen. Und dann will er nix mehr. Was kann ich tun? oder ist es ok, wenn er wenigstens trinkt (Tee).
und die 2. Frage: Er geht abends in Bett und schläft auch gleich ohne Probleme ein. dann nach ca. 2 std, wacht er auf und schreit. Manchmal klappt es das er sich mit dem Schnuller beruhigen lässt. Manchmal will er dann auch nur was trinken. Und dann gibt es Tgae wo er sich nur schwer beruhigen lässt. Wenn ich dann mit meinem Mann ins Bett gehe, dauert es ca. 30 min und er wacht aller 20-30 min auf und will seinen Schnuller, oder was trinken oder will vom bauch auf den Rücken gedreht werden, oder er schreit einfach nur. Manchmal nehmen wir Ihn mit in Bett, an einigen Tgaen klappt es das er dann nur alle 1,5 std wach wird, manchmal bleibt es dann bei alle 20-30 min. Was kann ich da machen? Vom Kiarzt hab ich Viborcol Zäpfchen bekommen, weil er auch gezahnt hat, nur die bringen nix. Ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll. Ich habe auch noch einen Sohn der ist 5, ich habe Angst das er Ihn jede Nacht aufwecken könnte. Bitte helfen Sie mir. Denn auch mein Mann und ich würden gern mal wieder eine Nacht durchschlafen! Mein großer Sohn hat mit 6 Monaten durchgeschlafen.

Vielen Dank
Liebe Grüße

Antwort vom 01.06.2010

Hallo!
In erster Linie würde ich mir um die Menge der Nahrungsaufnahme in der Gesundungszeit Ihres Kindes keine Sorgen machen. Der Appetit lässt häufig noch auf sich warten und kommt leider nicht schneller, wenn Mama nervös wird. Aber natürlich ist es immer hilfreich, wenn Sie gerade jetzt vornehmlich die Lieblingssorten Ihres Kindes servieren – das verspricht den meisten Erfolg. Und ja, Trinken ist wichtig. Vielleicht trinkt er wieder vermehrt die Flasche und es ist völlig in Ordnung, ihn mit seiner Milch zu versorgen.
Unruhige Nächte sind schwer zu interpretieren und Sie sind nach der Krankheitszeit sicher sehr gebeutelt. Zum einen wacht Ihr Sohn vielleicht auf, weil er in der Erkältungszeit sehr unruhig nachts war und auch dort vermehrt Ihre Betreuung hatte und brauchte. Es wird am meisten nützen, wenn Sie die Ruhe bewahren und nachts natürlich nur die Dinge machen, die Sie am wenigstens Kraft kosten. Nach einer Krankheitsphase ist es z.B. verständlich, wenn man als Mutter alle liegengebliebenen Dinge nachholen will, aber meistens überfordert es die noch gesundenen Kinder. Ein strukturierter Tagesablauf, abendliche Rituale, das Abwechseln der Betreuung in der Nacht mit Ihrem Mann (jeder darf mal länger schlafen etc.) und viel Zuversicht, dass es sich wieder ändert, ist wichtig. Auch, wenn Ihr grosser Sohn schon mit 6 Monaten durchgeschlafen hat, muss das nicht auf Ihr zweites Kind zutreffen. Schlaf und Durchschlafen können hat nichts mit Erziehung zu tun, sondern ist ein Reifungsprozess im Gehirn. Und ist damit sehr individuell. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme


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