Themenbereich: Milchmenge

"reicht die Flüssigkeits-und Milchmenge an diesen heissen Tagen?"

Anonym

Frage vom 13.07.2010

Hallo, habe ein großes Problem.

Habe morgens bis zum Mittag genug Milch, zum Nachmittag und vor allem Abends habe ich das Gefühl, dass die Milch nicht ausreicht. Mein Sohn (16 Wochen alt) zieht und zieht und schluckt aber nicht, meine Brust ist außerdem viel weicher und super leicht. Habe schon versucht ihn öfter anzulegen um die Milchbildung anzuregen aber ich hab das Gefühl das ändert nichts. Wenn ich versuche nach dem Stillen etwas abzupumpen um die Milchbildung weiter zu unterstützen, bekomme ich dann max. noch 10ml zusammen, teilweise wirklich nur ein paar Tropfen. (trinke selbst min. 2 Liter Tee, auch Stilltee und esse eigtl. genug) Ich habe schon versucht ihm ersatzweise Pre-Nahrung und auch Tee anzubieten, er verweigert jedoch die Flasche und auch das Füttern mit dem Löffel oder Tasse funktioniert nicht. Er schiebt alles mit der Zunge wieder raus. Habe eine Stillprobe gemacht, er trinkt Nachmittags und Abends vielleicht 60- 80 ml. Er beschwert sich jedoch nicht und ist eigtl. ganz gut drauf, und Fontanelle und Bauchfalte sind noch ok. Er schläft auch recht viel und beim stillen auch fast immer ein. Er schläft nachts durch, von 19.30 Uhr bis 06.30 Uhr. Braucht er vielleicht nicht mehr? Sonst wäre er doch quängelig, würde nachts wach oder dann die Flasche nehmen?! Hinzu kommt, dass wir in der Wohnung derzeit 30 Grad haben, habe Angst, dass er austrocknet. Was mache ich nur? Er war grds. nie der größte "Trinker" und ist auch eher zart. Er ist 64 cm groß und 6200g schwer, bleibt aber auf seiner Kurve. Hoffe Sie können mir helfen. Danke im Voraus.

Antwort vom 15.07.2010

Hallo!
Erst einmal möchte ich Sie beruhigen: Ihr Sohn ist mit seinem Gewicht und der Länge ziemlich exakt auf der 50. Perzentile und das wäre sehr normal und nicht wirklich zart. Ich kann aber gut verstehen, dass Sie an diesen heissen Tagen sich einfach nicht sicher sind, ob Ihr Kind genug trinkt. Nasse Windeln mit einem hellen Urin, der nicht intensiv riecht, zeigt, dass Ihr Kind genug Flüssigkeit erhält. Wenn Ihr Kind keine Flasche nimmt, bleibt in den heissen Zeiten nur das häufige Stillen nach Bedarf, sprich, auch nur einige Schlucke an der Brust löschen bei Ihrem Kind den Durst. Die Veränderung, die Sie an Ihrer Brust feststellen, erfahren viele Frauen nach den ersten Wochen des Stillens. Ihre Milch reicht, wenn Ihr Sohn an seiner Kurve entlang wächst und das darf Sie eigentlich zuversichtlich stimmen. Ich würde vermuten, dass Ihr Sohn auch wieder einen Wachstumsschub mit mehr Hunger zeigen wird. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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