Themenbereich: Geburt allgemein

"Streptokokkenifektion 37.SSW - wie soll ich mich verhalten?"

Anonym

Frage vom 06.10.2010

Hallo,

ich bin jetzt in der 37. SSW und habe die letzten Tage im Krankenhaus verbracht mit einer Nierenbeckenentzündung, Nierenstau rechts 3. Grades, harnwegsinfekt usw. usf. Habe intravenös und später dann oral Antibiotika erhalten. Zu allem Überfluss hat mir gestern mein Arzt auch noch mitgeteilt, dass ich letzte Woche positiv auf Streptokokken B getestet wurde.
Das Baby von Freunden verstarb 3 Tage nach der Geburt, weil es sich während der Geburt infiziert hatte.
Ich möchte nun wissen, was genau wird mich im KH erwarten. Was soll ich beachten? Sollte ich schon bei den ersten Anzeichen von Wehen ins KH (es ist mein 3. Kind) wegen der Antibiose, muss ich mir jetzt ernsthaft Sorgen machen? Beim Frauenarzt hatte ich den Eindruck, dass er das ein wenig herunterspielt.
Er meinte nur, dass mir während der Geburt ein Antibiotikum verabreicht werden würde und damit wäre die Sache erledigt. Im Internet liest man aber auch ganz andere Sachen. Vor allem, wenn ich an die Geschichte von unseren Freunden denke, da wird mir schon ein wenig anders.

Antwort vom 07.10.2010

Nachdem Sie in der Bekanntschaft einen solch tragisch endenden Fall von Streptokokkenifektion bei einem Baby erlebt haben, kann ich gut nachempfinden, dass Sie Angst haben! Streptokokken sind Bakterien, die sich antibiotisch behandeln lassen. Antibiotika bekommen Sie schon und werden Sie sicherheitshalber auch zur Geburt hin nochmal bekommen, wie Ihnen der Arzt gesagt hat. Außerdem wird man sicher ganz genau auf Ihr Baby achten. Ich würde mit den Hebammen und Geburtshelfern in Ihrer Klinik genau absprechen, was gemacht wrd und wie Sie sich bei Geburtsbeginn verhalten sollen. Es ist sicher sinnvoll, wenn Sie sich vor Geburtsbeginn schon mal dort vorstellen, damit Sie dort bekannt sind und auch die "besonderen Umstände" mit den Streptokokken - man weiß ja nie, was grade los ist, wenn Sie zur Geburt kommen. Lassen Sie sich alles ausführlich erklären, damit Sie mit entscheiden können, wie man vorgehen wird. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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