Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Nimmt mein Kind zu wenig zu?"

Anonym

Frage vom 27.11.2010

hallo,
ich bin jetzt in der 33ssw, bisher ist alles gut gelaufen.der kleine war immer eine woche vorraus so dass wir davon ausgegangen sind das es ein großes moppliges baby wird.gestern bei der untersuchung wurde allerdings festgestellt das die fruchtwassermenge im unteren normbereich liegt und der kleine innerhalb 2 wochen kaum zugenommen hat.man konnte das auch nicht mehr so gut messen da er in bel liegt.der wert schwankt jetzt zwischen 2300-2800gramm.und 2300 hatte er ja schon vor 2 wochen.mache mir sorgen das er sich nicht weiterentwickelt und das fruchtwasser immer weniger wird.ist es normal das das gewicht des babys mal stagniert und warum hat sich das fruchtwasser innerhalb 2wochen so stark verringert?die blutzufuhr funktioniert,das baby trinkt und scheidet ganz normal aus und die ctgs waren auch in ordnung trotzdem mache mir vorwürfe i.was falsch gemacht zu haben.dabei rauche ich nicht,ernähre mich gesund,gehe viel spazieren.weiß mir keinen rat mehr bin traurig und habe angst mein baby zu verlieren.
lg sourisimi

Antwort vom 27.11.2010

Hallo, der "untere Normbereich" der Fruchtwassermenge ist immer noch der Normbereich und damit in Ordnung. Das Gewicht des Babys wird ja nicht tatsächlich gemessen, sondern es errechnet sich aus verschiedenen Messwerten. Basis dieser Rechnungen ist allerdings die Entwicklung in Schädellage. Bei Babys in Beckenendlage formt sich der Kopf etwas anders (meist runder) als in Schädellage, so dass die Bandbreite des errechneten Gewichtes mit dem tatsächlichen noch stärker voneinander abweicht. Vorgesehen sind weit weniger Messungen als z.B. zweiwöchentlich, wie es bei Ihnen der Fall zu sein scheint. Die Kinder wachsen erstens in Schüben und zweitens wirken sich Messungenauigkeiten und die ohnehin vorhandene Bandbreite um so stärker aus, desto häufiger gemessen wird. Aus einer Schwankung von 2300 bis 2800g lässt sich keine Entwicklung ablesen. Was Sie selbst tun können, das machen Sie schon. Entspannung und Zuversicht könnten Ihnen und dem Baby wahrscheinlich besser tun, als angespanntes Warten und Beobachtung von Messwerten. Versuchen Sie sich statt dessen mehr auf Ihr Gefühl zu verlassen. Hat Ihr Kind aktive Phasen, in denen es strampelt und sich bewegt? Haben Sie selbst das Gefühl, dass Ihr Bauch wächst? Gibt es etwas, was Ihnen selbst und dem Baby gut tun würde? Falls es etwas gibt, was Ihr Partner/Ihre Familie oder Freunde für Sie tun könnten, bitten Sie sie darum. Sie können auch schon eine Hebamme in Anspruch nehmen, mit der Sie Ihre Sorgen besprechen können und die Ihnen evtl. für Sie nützliche Tips geben kann oder Ihnen helfen kann, entspannter mit der Situation umzugehen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika

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