Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Pilleneinnahme zur Zyklusregulierung?"

Anonym

Frage vom 15.12.2010

Liebes Team,
ich bin sehr froh auf diese Seite gestoßen zu sein.
Hm,.. wie fange ich bloß an.
Also ich habe im März 2008 die Pille nach jahrelanger Einnahme ohne aktuellen Kinderwunsch abgesetzt. Mein Zyklus stellte sich sofort sehr regelmäßig ein.
Im Dezember 2008 bin ich schwanger geworden, und habe im September 09 meinen gesunden Sohn-leider per Notkaiserschnitt- auf die Welt gebracht. Seltsamerweise hatte sich bei der Geburt die Gebärmutter um 90° (?) verdreht, weshald die Nabelschnur meinem Kind die Zufuhr abdrückte. Wie das auch passiert ist, er ist gesund zur Welt gekommen.
Nun wünschen mein Mann und ich uns wieder ein Kind und sind auch am 2 Zyklus (August 10) wieder schwanger geworden. Allerdings nur sehr kurz, 3 Tage später bekam ich doch meine Tage.(ich war definitiv schwanger, ich weiß das klingt komisch, aber da ich noch nie meine Periode später als nach 27 Tagen bekam, habe ich sehr früh einen Test gemacht). Der Frühabort musste nicht ausgeschabt werden, und mein Frauenarzt bestätigte beim Ultraschall, dass in der Gebärmutter alles gut aussieht.
Im Oktober wurde ich wieder schwanger, allerdings war von Anfang an alles komisch. Vor Ausbleiben der Periode sehr starke Schwangerschaftsbeschwerden, dann immer schwächer werdend. Beim Blutabnehmen wurde festgestellt, dass der Progesteronspiegel im unteren Normbereich liegt, weshalb ich einmal morgens und einmal abends vaginal Utrogest einnehmen sollte. Beim ersten Ultraschall war das Baby leider 3 Wochen (statistisch) zu klein. In der 9/10. Woche wurde beim Ultraschall festegestellt, dass das Embryo tot ist und sich bereits abbaut. Es folgte eine Ausschabung im Krankenhaus, das war am 28.11.10.
Mein Frauenarzt meinte beim Ultraschall, dass sehr vorsichtig ausgeschabt wurde, ein kleiner rest wäre noch in der Gebärmutter, würde sich aber vielleicht auch erst mit der nächsten -er würde erwarten - stärkeren Regelblutung ausspülen, wäre aber ok so. Ich hatte nach der Ausschabung nur sehr leichte blutungen, keine Schmerzen. Nun hat mir mein Frauenarzt empfohlen, die Pille zu nehmen. Er meinte, da nun in kurzer zeit zwei Fehlgeburten passierten, und die GEbärmutterschleimhaut etwas unregelmäßig bei mir wäre, würde die pille (empfohlene Einnahme 2-3 Monate) dem Körper helfen hormonell wieder in geregelte Bahnen zu kommen.
Ich hätte heulen können, da habe ich einen so starken kinderwunsch und laufe mit einer Pillenpackung nach Hause....
Ich habe jedoch dann mit der Pille angefangen. (3-Phasen Pille, Trigoa). Im Krankenhaus hatte man mir eingebleut, dass die Blutung nach der Ausschabung keinesfalls länger als eine Woche dauern sollte und auch nicht in eine Schmierblutung ausarten sollte.Als nach einer guten Woche als immer ncoh eine Blutung bei mri da war, ließ ich mich nochmal untersuchen, aber es war alles in Ordnung.
Jetzt habe ich dummerweise einen Tag die Pille vergessen und am Tag darauf bekam ich Regelschmerzen mit der dazugehörigen Blutung. Sehr stark - periodenähnlich und auch mit Schleim, also quasi als hätte ich einen Eisprung gehabt oder so. Vielleicht auch die REste die ncoh in der GEbärmutter sind.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Blutung jetzt bekommen habe, weil ich einen tag die Pille vergessen habe, oder doch? ich hab noch 5 Pillen in der Packung, bekomme ich dann meine Tage nochmal? Ich habe angst, wie kann das sein, dass ich jetzt trotz Pille meine Regal bekomme?
ich stelle nun alles in Frage mit der Pille. Ich hätte villeicht doch erst mal meinen körper tun lassen sollen. Er hat sich immer schnell eingeregelt, und ich hatte immer eien regelmäßigen Zyklus. Da ich aber dachte, es ist vielleich ganz gut, wenn ich auch vom kopf her freier bin hab ich sie doch angefangen. Jetzt weiß ich nciht was ich tun soll. Is tdas quatsch mit der Pille? oder kann em Körper das wirklich helfen, durch die immer gleichbleibende Dosierung der Hormone?
Was raten Sie mir? 2 oder 3 monate, oder soll ich es lieber lassen und nur noch diesen Monat die Pille nehmen?Was ist Ihre Meinung, Ihr Bauchgefühl dazu?Können die beiden Fehlgeburten etwas mit dem verdrehen der Gebärmutter bei der Geburt zu tun haben? ich habe mal gehört, dass die GEbärmutter auch immer richtig in ihrer Höhle sitzen muss, - wenn das stimmt, was bedeutet das?
Vielen vielen Dank schon mal im Voraus, schon alleine fürs Lesesn dieses langn Textes....

Ganz liebe Grüße

Antwort vom 16.12.2010

Ich kann aus der Ferne leider nur wenig sagen: Die Pille zu verschreiben zur Regulierung eines unregelm Z ist eine häufige Maßnahme und wie alle Maßnahmen hilft es mal und mal hilft es nicht. Ich würde nun eher dazu raten, da Sie nun schon angefangen haben, die Einnahme wie vom FA empfohlen durchzuziehen. Sollte es Ihnen dabei schlecht gehen, können SIe das aber auch jederzeit absetzen, nur nicht mal so- mal so, das ist nicht sinnvoll.
Unter der "verdrehten Gebärmutter" kann ich mir nichts vorstellen, das habe ich noch nie gehört. Am besten fragen Sie dazu nochmal Ihren FA. Die FG können ganz unterschiedliche Ursachen haben, ob die spezielle Form Ihrer Gebärmutter dabei eine Rolle spielt, weiß ich leider nicht.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen weiterhelfen? Alles Gute für Sie!

25
Kommentare zu "Pilleneinnahme zur Zyklusregulierung?"
Es wurden noch keine Kommentare verfasst! Schreibe doch einen.

Kommentar verfassen


Das könnte dich auch interessieren:


Frag das babyclub.de Hebammenteam!
Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: