Themenbereich: Flaschennahrung

"Ziegenmilch statt Kuhmilch-Vor-und Nachteile"

Anonym

Frage vom 12.01.2011

Hallo, mein Sohn wird jetzt 6 Monate und er bekam zwecks Adoption von Geburt an die Milchflasche Aptamil pre. Er hatte schon immer sehr weichen Stuhl bis hin zum Durchfall, bei jedem Fläschen kam sofort anschließend ein rießiger Guß retour und immer wieder bis hin zum nächsten Fläschen, Die Zwischenzeit von 4 Stunden haben wir eingehalten. Blähungen hatte er auch immer sehr stark, wo jeder sagte, dass sind die 3-Monatskoliken. Jedoch spürte ich beim Fläschen geben, irgendetwas stimmt nicht. Bis mir jemand sagte, pobiere es mit Ziegenmilch. Ich organisierte mir die Babynahrung aus Ziegenmlich und seitdem bekommt er kuhmilchfreie Ernährung, Innerhalb von 2 Tagen legt sich alle Beschwerden und er schläft seit dem auch durch, da er auch in der Nacht nicht mehr Bauchschmerzen hat. Der Stuhl ist echt supiiie.
Aber: Wenn ich hier im Internet über Ziegenmilch für Baby´s lese, kommen sehr viele negative Berichte. Das hat mich verunsichert.
Wie sieht es wirklich damit aus? Aber sie tut ihm so gut. Möchte jedoch nicht, dass er Mangelerscheinungen hat, da anscheined die Ziegenmilche einige Stoffe nicht hat, die in Kuhnmlich enthalten sind.
mfg

Antwort vom 16.01.2011

Hallo!
Ziegenmilch ist von kinderaerztlicher Seite und den Ernährungsinstituten kein empfohlener Ersatz für Säuglingsnahrungen auf Kuhmilchbasis. Es hat weitaus mehr Mineralstoffe als die Muttermilch bzw. Säuglingsnahrung und weniger Folsäure (die Folsäure wird bzw. sollte den Säuglingsnahrungen beigefügt werden). Es gibt anscheinend keine adäquaten Studien, die einen Nachweis erbringen, dass Ziegenmilch der richtige Ersatz ist, wenn ein Kind Symptome (diese sind vielfältig! und selten eindeutig)zeigt, die möglicherweise eine allergische Reaktion auf Kuhmilcheiweiss sind. In der Praxis machen viele Eltern eine andere Erfahrung. Sie erleben oft eine bessere Verträglichkeit, zumindest zu Beginn der Umstellung. Allerdings ist es möglich, dass Sie diese Besserung auch durch einen Produktwechsel innerhalb der Säuglingsnahrungen auf Kuhmilchbasis erreicht hätten. Bitte halten Sie Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt, der mögliche Mangelerscheinungen beurteilen muss. Evtl. könnten Sie (gemeinsam?) einen geplanten Versuch starten, auf ein Kuhmilchprodukt zurückzugehen, um zu schauen, ob sich die Symptome wieder zeigen (man spricht häufig von einer Umstellungszeit von ca. 14 Tagen). Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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Kommentare zu "Ziegenmilch statt Kuhmilch-Vor-und Nachteile"
Suraka
Very Important Babyclubber (553 Posts)
Kommentar vom 17.01.2011 07:31
Kuhmilchunverträglichkeit
Meine Tochter nun knapp 13 Monate alt, hatte seit dem Tag wo ich nicht mehr stillte (seit der 6ten Woche) immer schlimme Koliken, immer Durchfall und das bis sie fast 9 monate alt war. Immer hiess es, ja das geht weg. Ist es aber nicht. wir versuchten es dann mit Humana SL Milch die ist auf Sojamilch Basis und schlagartig wurde es besser, aber nur für 4 Wochen und es fing wieder an.
Daraufhin machten wir einen Prick Test (Allergietest) beim KiA nachdem ich ihr ständig in den Ohren gelegen bin. Sie reagierte aber auf nichts, die Aussage der KiÄ war, eventuell ist sie noch zu klein um die Allergie nachweisen zu können. So verschrieb sie uns Neocate Infant Milch die ist künstlich hergestellt und soll keine Allergene enthalten.
Es wurde SOFORT besser, sie schlief durch und alles. Vor 1 Monat haben wir nun einen Test gemacht ob sie nun Kuhmilch verträgt, sprich ihr ein wenig kuhmilch zu trinken gegeben, sie reagierte wieder sofort darauf mit schlimmen Bauchkrämpfen,Blähungen und Durchfall.
Seitdem gilt es erstmal als bewiesen das sie eine Kuhmilchallergie hat.

Sprich mit dem Kinderarzt, der kann da echt weiterhelfen und bei dem Verdacht auf eine Kuhmilchunverträglichkeit weiter helfen :)

Liebe Grüße

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