Themenbereich: Beginn der Beikost

"wieviel Flüssigkeit zur Beikost mit 9 Monaten?"

Anonym

Frage vom 16.01.2011

Hallo liebe Hebamme,

meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt. Schon mit knapp 5 Monaten haben wir mit dem Mittagsbrei begonnen und dann spaeter erst Nachmittags- und dann auch Abendbrei eingefuehrt.

Mittlerweile sieht unser Essensplan etwa so aus:
Morgens Saeuglingsnahrung ca. 230-260 ml
Mittags eine grosse Portion Mittagsbrei (den liebt sie)
So gegen 17 Uhr fruehes Abendessen, d.h. Abendbrei
Abends eingebaut ins Gute-Nacht-Ritual Flasche ca. 250 ml

Leider trinkt meine Tochter weder Wasser, noch Tee oder Schorlen. daher bin ich jetzt so unsicher, ob ich allmaehlich mal zu einem richtigen
Abendbrei ,d.h. kurz vorm Schlafen gehen und ohne Flasche uebergehen
kann.
Ich habe Angst, dass sie dann zu wenig Fluessigkeit aufnimmt. Ich probiere es immer wieder mit dem Trinken (im Moment versuche ich ihr Wasser aus dem Becher zu geben, vielleicht nimmt sie das dann irgend wann eher), aber sie nimmt einfach nichts.

Kann es denn sein, dass sie anfaengt zu trinken, wenn sie nicht mehr die Flaschen Saeuglingsnahrung kriegt?

Auch will ich natuerlich bald das Fruestueck einfuehren. Vom Essen her kein Problem, denn sie isst wie gesagt super gerne, egal ob vom Loeffel oder auch z.B. kleine Brotstueckchen.

Ich braeuchte hier einfach mal Ihren Rat!

Vielen Dank im voraus.

Gruss

Heike

Antwort vom 18.01.2011

Hallo!
In erster Linie muss Ihnen die Flüssigkeitsmenge Ihres Kindes keine Gedanken machen, ausser, sie hat ständig konzentrierten (sprich gelben, streng riechenden) Urin und immer sehr harten Stuhlgang. Wenn das nicht so ist, scheint sie sich die Flüssigkeit sehr wohl über die Beikost zu holen. Entsprechend würde ich Ihnen empfehlen, einfach in Vorbildfunktion demonstrativ zum Essen zu trinken und auch über den Tag verteilt genau das immer wieder zu zeigen. Im Grunde gibt es überhaupt keine Eile, warum Sie die letzte Milchflasche Ihres Kindes schnell ersetzen wollen. Viele Kinder brauchen und lieben das Saugen am Abend (sie ist immer noch ein „Säugling“!) und ausserdem holen sie sich gleichzeitig noch ihr Eiweiss! und ihre Kalorien; so gesehen trinkt Ihr Kind sehr wohl die nötige Milchmenge, die sie noch braucht. Manche Kinder trinken dann Flüssigkeit, wenn sie wie Milch aussieht, sprich wenigstens minim eine weisse Farbe hat. Ein Versuch wäre es wert, allerdings würde ich Ihnen raten, immer noch zu warten, bevor Sie reine Kuhmilch verdünnt geben (wenn es um den Flüssigkeitsaspekt geht). Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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