Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Erneute Schwangerschaft und Stillstreik des ersten Kindes"

Anonym

Frage vom 29.01.2011

Hallo, meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt und ich bin wieder schwanger in der 7. Woche. Nun weigert sie sich seit ein paar Wochen an der Brust zu trinken. Wahrscheinlich wegen der Hormonumstellung und ich denke auch das meine Milch zurückgegangen ist. Ich wollte sie eigentlich noch ein paar Monate weiterstillen, aber immer wenn ich sie anlege schreit sie wie verrückt und wehrt sich wie verrückt.
Was kann ich tun? Sollte ich Milch abpumpen und sie ihr aus der Flasche geben oder soll unsere Stillzeit nun schon zu Ende gehen?

LG

Antwort vom 31.01.2011

Hallo!
Der 7. Lebensmonat ist eigentlich ein eher unüblicher Zeitpunkt, wo ein Säugling sich von alleine abstillen würde. Entsprechend vermute ich, dass Ihre Tochter irgendetwas stört, seitdem Sie schwanger sind. Vielfach ändert sich der Geschmack der Muttermilch, wobei das viele Kinder dennoch nicht daran hindert weiter zu trinken. Auch eine geringere Milchmenge wird von den Müttern berichtet, wo Kinder mit Abwehr bzw. Frust reagieren. Dahingehend wäre es bei einem Kind von nur gut einem halben Jahr wichtig auf die weitere Gewichtszunahme zu achten. Jetzt habe ich in Ihrer Beschreibung nicht herauslesen können, wie Sie es in den letzten Wochen gemacht haben. Ist Ihre Tochter trotz Schreien und Wehren schlussendlich an die Brust gegangen? Es gibt für diese Situation nicht wirklich eine Lösung, sondern nur das gute Beobachten und Hineinhorchen, was Ihnen beiden wirklich gut tut. Ich würde vermuten, dass ein täglicher Kampf nicht unbedingt dazugehört. Wenn Ihre Tochter auch die Flasche problemlos nehmen würde (mit oder ohne Muttermilch, je nachdem, wieviel Motivation Sie haben und welchen Aufwand Sie betreiben möchten), bleibt die Wehmut an eine längere Stillzeit vielleicht einfach bei Ihnen hängen, aber stört Ihre Tochter nicht. Es wird also guttun, darüber nachzudenken und gleichzeitig gut sein herauszufinden, was Ihnen beiden die körperliche Nähe und das innige Miteinander ersetzen kann. Ich wünsche Ihnen alles Gute und eine problemlose Schwangerschaft. Inken Hesse, Hebamme

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