Themenbereich: Geburt allgemein

"Kann man mit einem Nabelbruch vaginal entbinden?"

Anonym

Frage vom 24.02.2011

Guten Tag,

es geht darum,dass bei mir Gestern in der Frauenklinik ein grösserer nabelbruch diagnostiziert wurde. Ich hatte solche Schmerzen,da der Darm herausdrückte. Nun meinte der Chirurg,er würde dennoch gerne mit einer Op bis nach der Schwangerschaft warten,es sei denn,der Darm würde sich gar nicht mehr zurück drücken lassen.

Mich verunsichert das sehr. Schliesslich hab ich noch gut die Hälfte zu schaffen,da ich erst in der 20. ssw bin. Einiges dehnt sich doch noch....zumal ich eine Vorderwandplazenta habe,was mich zusätzlich verunsichert.

Ich entbinde lieber spontan,und möchte,wenn möglich einem Kaisrschnitt umgehen. Leider hat mein Frauenarzt für eine Woche eine Sprechstunde.
Aber vielleicht kann mich ja eine Hebamme beruhigen und mir Ihre Erfahungen schildern. Muss durch den Nabelbruch ein Kaiserschnitt sein,oder kann ich normal entbinden? Gibt es ein Risiko durch die Vorderwandplazenta?

Ich bedanke mich schon mal sehr im Vorraus,für Ihre Hilfe!

Danke!



Antwort vom 25.02.2011

Hallo,
die Vorderwandplazenta spielt gar keine Rolle in dem Bruchgeschehen. Ob Sie vaginal entbinden werden können, dass wird der weitere Verlauf erst zeigen können. Sie brauchen zum Pressen die Bauchmuskeln und das wird möglicherweise dann problematisch, da ja genau da der Bruch ist. Entscheiden wird das vermutlich der Chirurg ob er das für ein Risiko erachtet. Rein von der Anatomie her kann ich mir vorstellen, dass die wachsende Gebärmutter den Darm von der Bruchstelle "wegschieben" wird. Der Darm wird dann eher hinter der Gebärmutter liegen und nicht wie derzeit noch über ihr. In einigen Wochen ist die Gebärmutter über dem Nabel und möglicherweise entspannt sich die Lage dann bereits massiv, weil kein Darm mehr vor der Bruchstellle liegt. LG Judith

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