Themenbereich: Kaiserschnitt

"Geburtsunmögliche Kindslage?"

Anonym

Frage vom 27.03.2011

Liebes Hebammenteam,

ich bin in der 37.SSW und strebe nach einem vorangegangenen Kaiserschnitt eine natürliche Geburt an. Damals wurde die Sectio wegen Geburtsstillstand und Einleitung in der 42.SSW vorgenommen. Meine Hebamme war seinerzeit die einzige, die 3 Wochen vor Termin den drohenden Kaiserschnitt ertastet hatte. Sie meinte, der Kopf liege "irgendwie schräg". Mein Kind litt dann tatsächlich unter dem Kiss-Syndrom, aber alle anderen (Hebammenteam im Krankenhaus, Ärzte dort) konnten die Bedenken nicht teilen, und mein FA sprach sogar von schönem Druck auf dem Köpfchen. Vor der Einleitung lief ich eine Woche mit Wehen durch die Gegend, erträglichen und nicht Muttermund wirksamen allerdings.

Gestern hat meine Hebamme nun denselben "Befund" ertastet, einen Namen dafür gebe es nicht, man sehe das besser per Ultraschall und ohne Wehen könne man es nicht hundertprozentig sagen, aber sie sei sicher, dass das Kind diesmal wieder nicht natürlich kommen würde und ich solle mir gleich einen Termin für einen geplanten Kaiserschnitt geben lassen. Mein Baby liegt mit dem Kopf nach unten, das steht fest, aber der Kopf ist laut ihrem Tastbefund "prominent" auf der linken Seite und lässt sich nicht in die Mitte Richtung Ausgang schieben.

Ein Kaiserschnitt ist wirklich das letzte, was ich will, aber noch einmal vergebliche Wehen sind nichts ist natürlich auch nicht mit mein Wunsch. Was mache ich nun???? Wie ist Ihre Einschätzung?

Liebe Grüße und vielen Dank für Ihren Rat!



Antwort vom 28.03.2011

Hallo,
ohne muttermundswirksame Wehen kann keiner wissen, ob sich das Kind nicht doch richtig ins Becken einstellt. Ich würde Ihnen eine Hebamme wünschen,die Sie in Ihrem Wunsch bestärkt und Ihnen Übungen zeigt wie Sie die Lage des Kindes verbessern können und nicht eine Empfehlung zum geplantem Kaiserschnitt . Ich würde mir mehr Mut und Unterstützung für Sie wünschen, ich glaube, dass so gar nichts gesagt werden kann. Ich würde es wieder versuchen und sprechen Sie die Hebamme auf Positionen an, die Sie jetzt immer wieder einnehmen, damit sich das Kind gut einstellt, dass wäre sehr viel hilfreicher, als Ihnen den Mut zu nehmen und die Zuversicht in einem Moment, wo keiner wissen kann, wie es dann mit Wehen wirklich sein wird. LG Judith

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