Themenbereich: Geburt allgemein

"mein Baby ist ein "Sterngucker" - was tun?"

Anonym

Frage vom 28.03.2011

Hallo liebes Hebammenteam,

ich bin inder 38. SSW und habe heute beim FA erfahren, dass mein Baby ein Sternengucker ist. Sie liegt schon sehr tief im Becken und die Ärztin meinte, es kann gut sein, dass es bis zur Geburt so bleibt. Jetzt hab ich natürlich mehr Angst vor der Geburt, vor allem dass sie sehr langwierig ist und es zu Komplikationen kommt.
Ich würde natürlich gerne etwas tun, damit sie sich noch dreht. Gibt es Übungen, die man machen kann?
Sollte man bestimmte Bewegungen oder Haltungen vermeiden?

Ich danke euch schon mal im Voraus,
liebe Grüße



Antwort vom 30.03.2011

Von einem "Sterngucker" spricht man dann, wenn das Gesichtchen des Ungeborenen nach vorn schaut, also "bauchwärts" zur Mutter und nicht rückenwärts wie die meisten Babys kurz vor dem Termin bzw unter der Geburt. Wenn das auch unter der Geburt so bleibt, dann muss das Kind mit einer vergleichsweise ungünstigen Kopfhaltung duch den Geburtskanal, die Geburt kann dadurch länger dauern.
Wenn Ihr Baby jetzt so liegt, kann es zwar sein, dass das so bleibt, wie Ihre FÄ gesagt hat, es kann aber genauso gut sein, dass es sich noch in die physiologische Lage dreht: den Rücken nach vorn und das Gesicht nach hinten. Ich würde mir jetzt mal nicht zu große Sorgen und Gedanken machen. Wenn Sie etwas "tun" wollen, können Sie Ihr Backen mögl. beweglich halten, also zB auf dem Pezziball statt auf dem Stuhl sitzen, Bauchtanz machen, Becken kreisen, schwimmen gehen ... Durch Bewegung bieten Sie Ihrem Baby an, sich günstiger ins Becken hineinzudrehen, vielleicht klappts ja! Ansonsten ist es sogar noch unter der Geburt noch möglich, diese Kopfhaltung durch Bewegung/ Lagerung zu beeinflussen, einen Versuch ist es auf alle Fälle wert! Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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