Themenbereich: Gesundheit

"Listerien nach einer Woche noch nachweisbar?"

Anonym

Frage vom 06.12.2011

Liebes Hebammenteam,

ich bin im 6. Monat schwanger und hatte vor sieben Tagen mir unerklärliche heftige Magenkrämpfe einhergehend mit Darmträgheit (ansonsten keine bemerkten Symptome), die ungefähr 2 Tage andauerten. Wenige Tage später hatte mein Mann ebenfalls starke Krämpfe, allerdings begleitet von Schüttelfrost und Durchfall. Wir haben lange gerätselt, welche gemeinsam konsumierten Lebensmittel diese Symptome möglicherweise ausgelöst haben könnten. Nachdem unsere Kinder keine Symptome zeigten und wir unsere Mahlzeiten i.d.R. gemeinsam einnehmen, fanden wir allerdings keine Erklärung. Nun haben wir heute gelesen, dass ein Käse, den wir alle (besonders aber mein Mann und ich) gegessen haben, stark listerienbelastet ist und zurückgerufen wurde (unser Käse stammt vom besagten Hersteller und hat das in den Medien angegebene Mhd). Ich hatte ehrlich gesagt einfach nicht darauf geachtet, dass es sich um einen Rohmilchkäse handelt und diesen konsumiert.
Können Listerien zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nachgewiesen werden, d.h., sollte ich einen Bluttest machen? Wäre Listeriose nur dann gefählich für mein Kind, wenn ich starke Symptome entwickelt hätte (Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen etc)?
Ich bin ziemlich verunsichert und beunruhigt.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort vom 07.12.2011

Hallo,
ob man die Listerien noch nachweisen kann , dass weiss sicher Ihr Arzt. Ich würde ihn sicherheitshalber konsultieren, möglicherweise rät er Ihnen auch zu einer vorsorglichen Therapie( so als wären Sie erkrankt) um ganz sicher zu sein, dass es nicht noch zu späten Reaktionen kommt. Da der Infekt bei Ihnen so milde abgelaufen ist, würde ich nicht von weiteern Folgen oder Schäden fürs Kind ausgehen. Ich denke, dass Ihr Immunsystem damit gut fertig geworden ist, oder Sie vielleicht sogar Glück hatten und Ihr Käse nicht verunreinigt war. LG Judith

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