Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Einleitung - aber wie?"

Anonym

Frage vom 14.06.2012

Hallo,

morgen bin ich in der 40 SSW sprich es ist der errechnete Termin, jedoch wollen die Ärzte morgen die Geburt unserer Tochter einleiten weil ich SS-Diabetes und ein Polyhydramnion habe und deswegen unsere kleine schon zwischen 3600 und 3700 Gramm wiegt.

Kann ich darauf bestehen das ich gleich an den Wehentropf komme und mir die Experimente mit wehencoktail oder Gel erspare, möchte nämlich nicht über 12 und mehr Stunden in den Wehen liegen.

Vielen Dank für die Antwort

Antwort vom 15.06.2012

Der Wehentropf als erste Maßnahme ist in keiner Weise ein Garant für eine schnelle Entbindung - eher im Gegenteil, die "sanften" Methoden, die den Körper zu eigener Wehentätigkeit anregen und ihm und dem Kind die Gelegenheit lassen, die Geburtswehen selbst zu regulieren, sind oft die besseren Geburtsverläufe als die "von außen" regulierten Geburten. Trotzdem kann es 12 Std und auch länger dauern, darauf sollten Sie sich einstellen! Sie sind vermutlich von erfahrenen Hebammen und GeburtshlferInnen begleitet und sollten sich von diesen vor den Maßnahmen ausführlich über Vor- und Nachteile beraten lassen, damit Sie zu den für Sie richtigen Entscheidungen kommen können. Ich drücke Ihnen die Daumen für ein schönes Geburtserlebnis und für ein süßes, gesundes Baby!

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