Themenbereich: Schlafen

"soll ich sie zurück in unser Zimmer nehmen?"

Anonym

Frage vom 14.06.2012

Hallo,
unsere Tochter 6,5 Monate.schlãft seit einigen Tagen plötzlich schlecht. Sie war immer eine sehr gute Schläferin und falls sie nachts wach wurde,hat sie sich nie gemeldet. Erst vor einen Monat fing sie an vermehrt nachts aufzuwachen und zu weinen. Sie schlief Aber immer wieder recht schnell ein. Ich bin dann einmal zwei Nächte wach geblieben und da ist mir aufgefallen,dass sie durch unsere Geräusche im Schlaf gestört wurde. Vor allem da mein Mann durch die Schicht immer später ins Bett Kommt. Also haben wir ihrGitterbett vor einer Woche in ihr Zimmer gestellt und die erste Nacht schlief sie super ohne ein Weinen.. Die Nächte danach waren Aber wieder schrecklich. Manchmal wacht sie stündlich auf und weint. Aber min. 3x pro Nacht immer. Man kann sie immer sofort wieder mit Schnuller und ihrem Kuscheltier zum Einschlafen bringen aber ich frage mich doch,woran das liegt. Soll ich sie wieder zurück in unser Zimmer packen oderkönnte es auch mit dem Zahnen zusammeenhängen.? Da ich die gesamte Betreuung immer alleine übernehme,bin ich meist doch jetzt ganz schön kaputt.
Lieben Dank im Voraus

Antwort vom 18.06.2012

Hallo!
Nach wie vor ist es so, dass Säuglinge im Alter Ihres Kindes bis ins Kleinkindalter hinein noch nicht die Schlaftiefe haben, wie wir in der Nacht. Die sog. REM-Phase (rapid-eye-movement) hat noch einen weitaus grösseren Anteil als die Tiefschlafphase. So kommt es immer wieder vor, dass Kinder von den nächtlichen Geräuschen der Umgebung schneller geweckt werden (insbesondere, wenn es um eine immer ähnliche Zeit ist), aber auch die Entwicklungsschritte am Tag mit Träumen und Unruhe in die Nacht genommen werden. Die Geräuschkulisse lässt sich einerseits durch eine Raumtrennung verändern. Oft ist es dann so, dass Sie nicht mehr so praktisch in der Nähe Ihres Kindes schlafen, dass das Aufstehen, in das andere Zimmer laufen und Beruhigen sehr viel anstrengender ist, als wenn sie neben Ihnen liegen würden. Welche Situation für Sie beide vorteilhafter ist, müssen Sie abwägen bzw. beobachten. Allerdings ist das meist nicht der einzige Grund, warum Kinder immer wieder aufwachen. Selbstverständlich kann auch das Durchbrechen der Zähne schlafverändernd sein; im Liegen tut der Kiefer auch einfach mehr weh. Wenn Sie das Gefühl haben, die Zähne brechen gerade durch, helfen vielleicht diverse Zahngels oder Zahnkügeli. Bieten Sie Ihrem Kind doch tagsüber viel an zum Kauen und/oder Kühlen im Mund. Insgesamt reagiert Ihr Kind sehr schnell und positiv auf Ihre Nähe und Reaktionen. Ein gutes Zeichen, es wird sicher wieder besser werden. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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