Themenbereich: Beginn der Beikost

"Breiwechsel erlaubt"

Anonym

Frage vom 14.09.2012

Hallo liebes Hebammenteam,
ich habe eine Frage zu den verschiedenen Brei-Anbietern.
Mein Sohn (6 Monate) bekommt früh Muttermilch, mittags Brei aus dem Glas, nachmittags Muttermilch und abends gebe ich ihm einen Brei aus Hirsevolkornmehl, 100 ml Vollmilch, 100 ml Wasser und 3 Löffel Fruchtmus. Diesen Abendbrei bekommt er seit 2 Wochen und er verträgt ihn gut. Ich würde ihm gern auch mal einen anderen Brei geben. Kann ich jetzt einfach umsteigen auf einen Milchbrei z.Bsp. von Bebivita? In diesen Produkten ist ja bereits Milchpulver enthalten, muß ich dann weiterhin von dieser Firma den Milchbrei geben oder kann ich dann einfach von Milupa einen Brei machen?
Wieviel ml Vollmilch kann ich meinem Sohn am Tag geben?
Für Ihre Antwort dank ich im Voraus.

Antwort vom 18.09.2012

Hallo,
wenn Ihr Sohn den Brei mag, dann gibt es eigentlich keinen Grund zu wechseln. Babies brauchen nicht so viel Abwechslung im Geschmack wie wir. Wenn Sie es aber gerne tun würden, dann würde ich den Neuen nehmen, wenn der bereits Milchpulver enthält auch keine weitere zuführen. Ich würde aber nicht jeden Abend einen anderen Brei anbieten, viele Kinder verwirrt das und es kann auch zu Irritationen bei der Verdauung führen. Wenn eine Packung leer ist, können Sie ja eine andere füttern.
Mehr Vollmilch, wie diese 100ml würde ich nicht geben. Mit Kuhmilchprodukten sollte man auch warten bis das Kind etwas älter ist. Ich würde das eher nach dem ersten Geburtstag einführen. Da Sie es schon geben und er es auch verträgt, können Sie es verdünnt beibehalten. Ein Zuviel kann aber die Nieren belasten, daher wäre ich zurückhaltend. Sprechen Sie doch dazu auch nochmal Ihren Kinderarzt an. Milch ist in dem Sinne kein Getränk, ich würde ihm dann eher mehr Wasser oder Tee anbieten. Mit der Milch die er beim Essen erhält und der Muttermilch vorallenm dürfte er genug bekommen. LG Judith

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