Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Ursachen für Windei und Blasenmole?"

Anonym

Frage vom 17.09.2012

Guten Tag,
ich habe am 3. September eine Fehlgeburt Ende der 7. SSW. Es hatte sich nur eine leere Fruchthöhle entwickelt und die Grösse entsprach der 5. SSW. Ich bekam Blutungen und es ist alles von allein abgegangen. Eine 5cm große Zyste ist geblieben, aber nun auch weg. HCG ist bereits von 1700 auf 27 gefallen. Ich bin 34 Jahre alt und dies war meine erste Schwangerschaft.
Meine Frage ist ob ich nun direkt wieder versuchen kann schwanger zu werden? Mein Arzt sagte ich solle die nächste Periode abwarten, aber ist das wirklich notwendig?
Warum passiert so etwas überhaupt? Gibt es bestimmte Faktoren die zu einem Windei führen können? Sollte ich bestimmte Untersuchungen machen lassen?
Mein Arzt ist sehr nett und ich fühle mich auch gut aufgehoben, aber wirkliche Antworten habe ich nicht bekommen. Ich hatte eher das Gefühl, dass es für ihn Alltag ist. Er meinte, dass wir wahrscheinlich einfach nur Pech hatte. Es könne aber auch an einer Gerinnungsstörung liegen oder daran, dass mein Partner und ich genetisch nicht zusammen passen.
Ich habe so große Angst, dass es wieder passiert und, dass es irgendwie an mir liegt. Deshalb möchte ich auch alle Gefahrenquellen vorher wissen und nach Möglichkeit beseitigen.

Antwort vom 18.09.2012

Es tut mir sehr leid, dass es nicht geklappt hat mit Ihrer Schwangerschaft. Leider Hat Ihr Arzt aber recht, es gibt nicht wirklich erschöpfende Antworten auf Ihre Fragen. Die genetisch verursachten fehlerhaft angelegten Schwangerschaften, die zu einem Windei führen sind äußerst selten, sehr viel häufiger sind die, bei denen das einfach passiert, ohne dass man rekonstruieren könnte, was die Gründe dafür waren. Daher ist mein Rat an Sie, sich nicht allzu viele Gedanken zu machen, dass das nochmal passieren könnte - ausgeschlossen ist es zwar leider nicht, aber es ist auch nicht damit zu rechnen.
Die nächste Periode können Sie, müssen Sie aber nicht abwarten. "Vorteil" vom Warten ist, dass man dann eher weiß, wann ungefähr der ES und damit die Befruchtung stattgefunden hat. Ist aber ja nicht unbedingt notwendig, das zu wissen. Wenn Sie mögen, unterstützen Sie Ihren Körper und die Schleimhaut mit Frauenmanteltee und Leinsamen, am besten frisch geschrotet (kann man in einer Getreidemühle od mit dem Häcksler von der Küchenmaschine machen). Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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