Themenbereich: Pflege & Wohlfühlen

"Wie kann ich mit Ängsten umgehen?"

Anonym

Frage vom 25.09.2012

Guten Tag,

ich war heute beim ersten Screening (9+5) und es ist alles ganz wunderbar,trotz einer kleinen Blutung,davon war aber mittlerweile nur noch altes Blut übrig,also soll ich mir keine Sorgen machen.
Muttermund fest verschlossen,Baby bewegt sich,alles dran.

Ich hatte letzes Jahr um diese SSW eine FG.
Ich freue mich so sehr auf das Kleine und möchte nun meine Angst endlich ablegen,ich hoffe Sie können mir vielleicht ein paar Tipps geben wie ich am besten entspannen kann,wie ich lerne der Angst nicht mehr so viel Raum zu bieten.

Ich singe meinem kleinen Schatz unter der Dusche immer etwas vor,streichel viel meinen Bauch und versuche positiv zu denken,was aber leider nicht immer klappt.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn sie 1-2 Tipps für mich hätten.

Antwort vom 26.09.2012

Sie sind alles andere als alleine mit der "diffusen" Angst, es könnte irgendwas schief gehen, auch wenn die Anzeichen alle positiv sind. Nicht nur werdende Eltern mit einer FG in der Vorerfahrung, sondern fast alle kennen dieses Gefühl. Das wird auch mit der Geburt Ihres Kindes nicht vorbei sein, sondern sich nur verändern, aber Eltern machen sich immer mehr oder weniger reale Sorgen um ihre Kinder! Was Sie machen finde ich genau richtig: Sie freuen sich auf Ihr Baby und lassen es das auch spüren, Sie "unterhalten" sich, nehmen Kontakt auf, lassen es teilhaben an Ihrem Leben und an Ihren Gefühlen. Es muss gar nicht sein, dass Sie immer nur positiv denken, das wär ja auch nicht normal. Ihr Baby darf auch mitbekommen, wenn Sie mal traurig, ängstlich, gestresst, genervt sind; das ist alles nur menschlich. Bei vielen Frauen funktionieren die gewohnten Entspannungsmechanismen nicht mehr in der Schwangerschaft und es gilt, etwas anderes zu finden. Bewegung ist immer gut, z.B. Schwimmen ist ein idealer Sport für Schwangere, der auch sehr entspannend sein kann. Es muss nicht unbedingt die Yogamatte sein, auf der Sie entspannen, es kann auch ein Spaziergang, eine nette Bastelstunde, ein kleiner Schwatz mit netten Freundinnen sein, der Ihnen gut tut und Sie auf angenehme Weise "ablenkt" von den unbestimmten Sorgen. Planen Sie solche Einheiten ein in Ihren Tagesablauf, schauen Sie, dass Sie tgl solche Momente auf dem Programm haben. Wenn es mal nicht geht, gleichen Sie in den folgenden Tagen aus, dann haben Sie am "Stresstag" etwas in Aussicht, worauf Sie sich freuen können. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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