Themenbereich: Abstillen

"unruhige Nächte im sechsten Lebensmonat"

Anonym

Frage vom 14.10.2012

Liebes Hebammenteam, ich weiss dass meine Frage vielleicht in der einen oder andern Form hier schon gestellt wurde, ich wäre jedoch trotzdem froh über eine Antwort von Ihnen. Mein Sohn ist jetzt knapp 6 Monate alt, er ist sehr gross für sein Alter und auch sehr schwer, liegt jedoch gerade noch so im Rahmen wie seine Kinderärztin meint. Nun zu meiner Frage. Ich habe vor ein Paar Tagen mit etwas Mittagsbrei negonnen, ansonsten stille ich ihn voll. Seit einigen Tagen schlägt er Nachts sehr unruhig, waht alle 2 Stunden auf, will trinken und wenn er dann wieder schläft habe ich manchmal das Gefühl er at Albträume, er wimmert im Schlaf und schluchzt. Das ht er nach der Geburt getan, da hatte ich das gefühl er "nagt" noch etwas an der Geburt, aber jetzt tut er mir nur leid, und ich weiss nicht was ihm weh tut, oder woran er leidet. Ansonsten ist er ein sehr fröhliches und freundliches kleines Kerlchen, gedeiht prächtig und ist ns eine grosse Freude, Was meint ihr, hat er Hunger? Oder wächst er? oder zahnt er? Einen Zahn hat er bereits. Ich habe viel Milch, durch das viele Trinken Nachts ist die Produktion auf Hochtouren. Abe vielleicht sättigt sie ihn ja nicht mehr genügend. Ich wollte eigentlicg erst den Mittagsbrei ersetzen und dann mit der Abendmahlzeit beginnen. Soll ich him am Abend eien Flasche geben? Sättigt das mehr? Meine Mama meinte etas von Getreideschoppen, aber so was gibt es hier in Bolivien so viel ich weiss nicht. Was meint ihr?

Antwort vom 16.10.2012

Hallo!
In erster Linie war das häufige Anlegen in der Nacht mit der zunehmenden Milchbildung auf Ihrer Seite sehr gut und richtig. Es braucht einige Tage, um zu sehen, wie Sie sich beide wieder anpassen. In diesem Alter Ihres Kindes liefert die Muttermilch insgesamt mehr Fett, denn Ihr Kind braucht deutlich mehr Kalorien. Entsprechend ist es meistens hilfreich zu schauen, dass Ihr Sohn tagsüber alle drei Stunden an der Brust trinkt, so dass er seinen Kalorienbedarf decken kann. Wenn er mit Interesse dem Breibeginn entgegensieht, machen Sie einfach in Ruhe weiter so und bieten an, so wie er seine Signale von Interesse oder Desinteresse gibt. Vergessen Sie nicht, das kalorienspendende Öl der Breimahlzeit zuzusetzen. Und ich stimme Ihnen zu, erst die Mittagsmahlzeit zu ersetzen, ehe Sie den nächsten Schritt in die Abendmahlzeit gehen. Der Zusammenhang zwischem einem schnellen Abstillen am Tag und veränderten Nächten ist meistens deutlich zu sehen. Die Unruhe Ihres Sohnes ist generell nicht ungewöhnlich, denn die Kinder befinden sich gerade in einem kritischen Entwicklungsalter; meistens braucht es massgeblich Geduld und Gelassenheit. Eine Flasche am Abend ist selten die Lösung; ohne genaue Gewichtsangaben von Ihrem Kind kann ich nicht beurteilen, ob es ihm von seinem Verlauf her (Sie schreiben, er ist sehr gross und schwer für sein Alter) noch ausreichend sättigt. Ich empfehle Ihnen, nochmals auf seinen Tagesrhythmus zu achten und seinen dortigen Aktivitäts-Ruhe-Schlafrhythmus. Vielleicht hat sich dort etwas geändert bzgl. Schlafbedarf etc.. Ich empfehle einen Getreideschoppen eigentlich nie, weil für gesunde Kinder ein Brei auf den Löffel und nicht in die Flasche gehört. Alles Gute, InkenHesse, Hebamme


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