Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Wie sehr schadet Stress dem Kind?"

Anonym

Frage vom 21.10.2012

Hallo liebes Hebammenteam,

ich bin nun in der 33. Woche. Gestern hatte ich für mich eine extreme psychische Belastungssituation. Die Ex von meinem Freund versucht gerade mit allen Mitteln uns auseinander zubringen. Jetzt behauptet sie, dass er noch regelmäßig mit ihr schlafe und sie nun schwanger sei. Ich habe mich da extrem reingesteigert, der Bauch war phasenweise total hart, hatte auch Schwierigkeiten ruhig zu atmen. In der Nacht konnte ich auch nicht wirklich schlafen. Nun habe ich heut morgen im Internet gelesen, so eine Stresssituation könnte nicht nur zu vorzeitigen Wehen, sondern auch zu intrauterinem Stuhlabgang, Mekoniumaspiration und zum Tod des Babys führen. Jetzt bin ich natürlich erst recht fertig mit den Nerven. Ist da was wahres dran an diesen Stressfolgen oder nur Panikmache? Woran würde ich so etwas erkennen, bzw. wie lange würde das dauern bis sich das bemerkbar macht.

Bin froh um jede Information

Gruß Paticia

Antwort vom 23.10.2012

Hallo! Sicher ist eine psychische Belastung der Mutter auch eine Belastung für das Kind. Sie haben z.Bsp. einen erhöhten Puls und somit hat auch das Kind einen erhöhten Puls. Aber bitte lesen Sie nicht zuviel im Internet nach, denn dort sind immer nur die dramatischsten Situation beschrieben(wahrscheinlich um besonders interessant zu sein). Das Szenario, welches Sie beschrieben haben kommt nur in extremst seltenen Fällen vor und dann ist es meistens nicht nur der Aspekt Streß, der dazu führt.
Die Aufregung , die Sie zur Zeit haben kann aber zu Kontraktionen führen.
Sprechen Sie mit Ihrem Freund. Versuchen Sie sich mit Atemübungen, Schwangerschaftstee und Spaziergängen Ruhe zu verschaffen.
Sie können sich auch an eine Hebamme vor Ort wenden, die Ihnen Übungen zeigt oder mit anderen naturheilkundlichen Mitteln hilft.
Alles wird gut.
Cl.Osterhus

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