Themenbereich: Milchmenge

"normale Flaschenmenge für 8kg schweren Säugling"

Anonym

Frage vom 05.01.2013

Hallo,

mein Sohn ist erst 4 Monate, ist aber schon 69,5 cm groß und wiegt 8 Kilo. Ich komme mit dem Stillen nicht hinterher und muss zufüttern. Er braucht zusätzlich zum Stillen ca. 500-600ml Flaschennahrung täglich. Da ich das Gefühl habe, ich würde zuviel Zufüttern, bzw. dadurch meinen Milchfluss ja nicht weiter steigern wenn ich soviel Fläschchen gebe, hätte ich gerne gewusst, was für ein 8kg schweres Kind die normale tägliche Flaschenmenge wäre. Auf den Packungen steht bei 8kg Gewichtsangabe 240ml 3 mal täglich (hypoallergene Nahrung Novalac), da man bei diesem Gewicht (entspricht ca. 6 Monaten) ja schon Brei u.a. zufüttert, was bei uns aber nicht der Fall ist. Ich würde gerne voll stillen, aber jedesmal, wenn ich kurz davor bin und nur noch ca. 100-200ml zufüttern muss, hat er wieder einen gesteigerten Bedarf und ich muss wieder vermehrt Fläschchen geben, weil er sonst weint und nicht in den Schlaf kommt, bzw. stündlich nachts hungert hat. Derzeit kommt er noch alle 2-3 h.

Viele Grüße

Antwort vom 07.01.2013

Hallo!
Leider gibt es nicht „die normale tägliche Flaschenmenge“, auch, wenn die Packungsangaben der Flaschennahrungen das vermitteln wollen. Zum einen hat jedes Kind seine „eigene“ Entwicklungskurve; Ihr Sohn scheint auf einer höheren sog. Perzentile zu liegen und hat dementsprechend mehr Hunger. Ich vermute, er hatte schon ein höheres Ausgangsgewicht bei der Geburt und ich kann gut verstehen, dass Sie frustriert sind, wenn Sie es nicht ganz schaffen, hinter seinem Bedarf herzukommen. Jeder ml an Muttermilch ist wertvoll! Welche Menge er beim Stillen erhält, ist schwer zu sagen und somit kennen Sie seine Gesamttrinkmenge sowieso nicht. Bis zum Alter von drei Monaten lässt sich ein gewisser Bedarf aus dem Körpergewicht „errechnen“, ansonsten wird die Gewichtskurve herangezogen, um zu schauen, ob ein Säugling an seiner Kurve entlang zunimmt. Es wird angenommen. dass Sie ihn beim Zufüttern von einer an die Muttermilch angepassten Nahrung nicht überfüttern können. In einigen Wochen ist Ihr Sohn ausserdem bereit für die B(r)eikost. Möglicherweise sind es jetzt zu diesem Entwicklungszeitpunkt von vier Monaten auch andere Dinge, die Ihren Sohn nicht leicht einschlafen lassen; es muss nicht nur der Hunger sein, auch, wenn Sie das Gefühl haben, dass er sich mit der Flasche schnell beruhigt. Alles Gute, InkenHesse, Hebamme

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