Themenbereich: Beginn der Beikost

"trinkt die Flasche nicht mehr nach dem Brei"

Anonym

Frage vom 16.01.2013

Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner kleinen Tochter 4 Monate alt. Seit Ende des Jahres sind wir nach anraten des Kinderarztes angefangen und haben unserer kleinen Mährenbrei gegeben. Immer nur kleine Mengen und dann Fencheltee dazu und zum Nachfüttern Pre.

Seit 1ner Woche habe ich jetzt das Problem das sie die Flasche nicht mehr will. WIr nehmen sie wie seit der Geburt in die Armbeuge und wollen ihr die Flasche geben. Daraufhin dreht sie ihren Kopf weg und fängt an sich zu biegen und zu schreien. EIn Schnuller zur Beruhigung hilft auch nicht.

Wenn wir sie dann aufs Sofa legen oder Wickeltisch oder ähnliches versuchen wir sie wieder zu füttern und es sie trinkt. zwar auch nur 80-100 aber besser wie nichts.

Was hat sie denn wohl?

Verträgt sie jetzt den Brei nicht mehr oder das Pre oder hat sie jetzt die Blähungen?
Sie bekommt jetzt jeden Tag 100 ml Fenscheltee und 15 Tropfen Sab Simplex.

Es ging vorher ja auch gut mit dem Trinken und Brei warum denn jetzt nicht mehr?
Achja Brei wird auch nur im liegen gegessen.

LG

Antwort vom 19.01.2013

Hallo!
Leider kann ich Ihrer Frage nicht entnehmen, ob Ihre Tochter die Flasche jetzt anhaltend verweigert oder einfach nach dem Essen des Breis keine zusätzliche Milch möchte. Ich nehme letzteres an. Ich vermute weniger, dass sie den Brei oder die PreNahrung auf einmal nicht verträgt. Ich kann mir eher folgendes vorstellen: Ihre Tochter zeigt vielleicht deutliche Zeichen, dass sie ausreichend gesättigt ist durch den Brei, den sie isst. Die Signale der Säuglinge sind das Abwenden des Gesichts, das Zusammenpressen der Lippen, das Abwehren mit den Händen; es ist gut und wichtig, wenn wir das als Eltern respektieren. Wenn sie es bisher gewohnt war im Liegen den Brei zu essen (manche Kinder machen das wirklich bevorzugt und verschlucken sich auch nicht; es ist eher so, dass sie sehr schnell ermüden im Sitzen und dann entsprechend nicht viel vom Löffel nehmen), scheint sie das mit der Flasche nachzuahmen; im Grunde spricht nichts dagegen, wenn Sie merken, dass sie gut damit zurechtkommt. Insgesamt ist Ihre Tochter in einem Alter, wo sie viele Entwicklungsschritte in der Bewegung, im Schlaf- und Essverhalten durchmacht. Das bedeutet auch, dass sie mal deutlich mehr oder auch weniger Hunger hat. Ich empfehle Ihnen also, einfach geduldig dranzubleiben; es wird sich wieder eine neue Routine einstellen. Insgesamt ist es für viele Säuglinge ein früher Zeitpunkt, wenn die B(r)eikost gleich zu Beginn des vierten Monats angeboten wird. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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