Themenbereich: Schlafen

"schläft nur bei mir auf dem Bauch"

Anonym

Frage vom 20.02.2013

Hallo,
Meine kleine ist 6wochen alt. Unsere Nächte gestalten sich derzeit so, dass das baby bei mir auf dem Bauch schlaft . Sobald ich versuche, sie auch nur neben mich auf die Matratze zu legen protestiert sie lautstark. Wenn sie doch mal kurz liegen bleibt, kommen gleich Zuckungen von armen und Beinen, durch die sie dann in kurze wieder wach wird. Am Tag trage ich sie halt sehr oft bzw habe mir eine Beco trage besorgt. Das ist OK. In der Nacht können wir aber nicht mehr lange so weitermachen. Das ist für mama und baby doch nicht gut. Pucken lasst sie nicht zu. Baden vor zubettgehen bringt auch nichts. M.e. hat sie auch keine starken Blähungen. Gestillt wird sie derzeit alle 2 Stunden. Das ist auch relativ oft. Hunger hat sie aber zwischendurch nicht. Sie wächst u gedeiht gut. Wie konnte ich ihr helfen? Ich merke richtig wie sie manchmal schlafen mochte und es selbst nicht schafft. Das viele schreien ist auch ganz schon nervenaufreibend. Guter Rat?

Antwort vom 22.02.2013

Hallo!
Ich vermute, das Ihre Beobachtung dahingehend stimmt, dass Ihre Tochter gerne schlafen möchte, aber es selbst nicht schafft. Den meisten Säuglingen fällt es zu Beginn schwer von alleine einzuschlafen. Je nach Temperament des Kindes braucht es manchmal mehr und manchmal weniger Hilfen. Körperkontakt ist immer die wichtigste Hilfe, aber jede Veränderung in der Bewegung oder Position der Mutter kann, wie bei Ihrer Tochter, wieder Unruhe reinbringen. Vermutlich braucht Ihre Tochter viel Halt um die Arme und Beine, sozusagen eine Begrenzung; darum schläft sie wohl auch so gerne bei Ihnen auf dem Bauch. Ich würde Ihnen deshalb nochmals zum Pucken raten; manche Pucksäcke machen es auch einfacher, die Kleinen dort „zu verpacken“. Nicht zwangsläufig müssen die Hände gänzlich mit hinein, falls es das ist, was Ihre Tochter gerne frei hat. Beruhigungsmassnahmen, wo Ihre Tochter im Bett liegt, aber von Ihnen noch in den Schlaf begleitet wird durch Halten der Hände und Füsse oder eine Hand auf dem Bauch oder die Hände an Kopf und Steiss (ausprobieren) funktionieren fast immer mit etwas Geduld. Zu Beginn braucht es vielleicht zusätzlich eine kleine schuckelnde Bewegung. Es wird ein bisschen brauchen bis Ihre Tochter die Sicherheit gewinnt, dass Mami auch so für sie da ist. Diese Massnahmen sollten Sie insbesondere am Tag ausprobieren, damit Ihr Kind in der Nacht damit umgehen kann. Oftmals hilft es übrigens, wenn z.B. Ihre Hebamme „von aussen“ nochmals schaut, was sie wahrnimmt als Schwierigkeit für Sie beide eine ruhige Nacht zu verbringen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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