Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"40. SSW: Einleitung?"

Anonym

Frage vom 03.04.2013

hallo, ich bin heute in der 39+6 ssw. es ist die 3 schwangerschaft.
mein sohn kam bei 41+2 meine tochter bei 40+6.

in dieser schwangerschaft ist alles anders, habe am 21.03.2013 einleiten lassen, mit gel, tablette und wehentropf.. geld wirkte und tablette auch, hatte auch wehen, bis die wirkung vorbei war.
der wehentropf wirke gar nicht. also entlasste mich das krankenhaus am 23.03.2013 wieder uns sagte ich soll warten, ich habe hin un wieder ein paar schmerzen, aber keine wehen. der muttermund öffnete sich innerhalb der 3 tagen von 0 auf 4 cm.

zu dem, ich war bei einem frauenarzt der sagte mir termin ist der 15.04.2013.. später sagte er dann der termin sei der 12.04.2013, da es mir zu doof wurde, ging ich zu einem anderen arzt, der sagte dann anhand der größe vom kind ist es der 04.04.2013. was soll ich nun glauben?

vor allem was soll ich machen, ich kann nicht mehr, würde eine erneute einleitung was bringen?

liebe grüße

Antwort vom 04.04.2013

In der 36. SSW ist der Körper noch nicht auf "Geburtswehen" eingestellt, so dass es völlig normal und gesund ist, dass die Wehentätigkeit aufgehört hat, nachdem die "künstlichen Wehen" beendet waren. Eine Einleitung zu diesem Zeitpunkt ist nicht sinnvoll, weil nicht wirksam.
Der Termin wird normalerweise rechnerisch bestimmt ausgehend von der letzten Periode, sofern diese bekannt ist und der Zyklus regelmäßig war. Wenn dies nicht der Fall ist, werden frühe US-Befunde angeschaut, evtl auch weitere Kriterien wie HCG-Werte (wenn es welche gibt) und daraus der Termin ermittelt. Das ist allerdings ungenauer und so kommt vermutlich auch zustande, dass Sie von drei Ärzten auch drei verschiedene Termine ermittelt bekommen.
Solange es Ihrem Baby gut geht, besteht kein Grund, einzuleiten - eine Einleitung zur Unzeit kann sogar schaden bzw den Geburtsvorgang unnötig komplizieren, daher würde ich dazu nicht raten. Da Ihre beiden großen Kinder auch nach dem Termin gekommen sind, ist es gut möglich, dass auch dieses ein bisschen länger braucht. Halten Sie durch, lassen Sie sich von Partner, Freunden, Verwandten entlasten, damit Sie noch gut durch diese letzten Wochen kommen und lassen Sie sich und Ihrem Kind die Chance auf eine möglichst unbeeinflusste Geburt, wenn es nicht medizinisch notwendig ist! Alles Gute!

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