Themenbereich: Wochenbettdepression

"Traurigkeit und Einsamkeit mit Säugling - was kann ich tun?"

Anonym

Frage vom 06.04.2013

Das war für mich erstmal ein Schock. ich steckte mitten in der Ausbildung und war damit ein bisschen überfordert. Mit dem Vater des Kindes hatte ich nie eine Beziehung, aber als ich ihm sagte das er Papa wird war er sofort und die ganze Zeit für mich und das Baby da. Als ich das meinen Eltern sagte war ich zunächst Positiv überrascht wie sie reagiert hatten doch im laufe der Schwangerschaft hat meine Mama immer öfters Stress gemacht (mein Papa hällt sich da immer raus der sagte meistens nichts dazu....) Sie sollte die Erwachsene von uns beiden sein aber sie hat mir immer noch mehr Angst gemacht und gemeint wie soll ich das schaffen und alles drum und dran. Sie hat von mir verlangt ihr zu sagen wie es weiterhin aussehen wird... das konnte ich aber nicht ich war damit überfordert.. meine Mama kannte zwar den Vater aber weil er mich "geschwängert" hat und keine Ahnung warum sonst noch mochte bzw mag sie ihn nicht. Egal durch langes hin und her und dem Verhalten meiner Mutter bin ich von zuhause Ausgezogen mit meinem Freund zusammen. Doch da ich mit meiner Mama Probleme hatte hat sie erst kurz und knapp davon erfahren. Ich hatte eines morgens starke Schmerzen unterem rechten Bauch da ich nicht wusste was es ist und es auch irgendwann nicht mehr aushielt bin ich ins KH gefahren. Dodrt wurde alles gemacht und haben nichts herausgefunden ich. Am Ende kam heraus hatte eine Zyste im rechten Eierstock und habe einen Nierenstau. Nach ein paar Tagen wurde ich wieder entlassen. Ich habe vor der Ss sehr gerne Sport gemacht und war viel unterwegs. Doch ich hatte sehr bald einen zu kurzen Gebärmutterhals mein Fa meinte das kommt durch Stress und wurde erst mal ne Woche Krank geschrieben. Der Fa hat sich dann aber entschlossen mich bis zu meinem Mutterschutz krank zu schreiben. Da ich nicht viel machen durfte viel mir das schon sehr schwer. Nach PAar wochen musste ich dann ins KH wegen meinem zu kurzen Gebärmutterhals da hies es schon vll muss ich bis zum Ende meiner SS im KH bleiben. das wäre noch ein weilchen gewesen. Da war ich dann ans Bett gefesselt. Ich durfte nicht Aufstehen und musste liegen bleiben. Sitzen durfte ich auch nicht so lange denn das würde den GEbärmutterhals noch mehr belasten hies es. ich durfte dann aber tzd wieder heim. Einen Tag nach meinem 18. Geburtstag musste ich dann wieder ins Kh dort blieb ich dann bis zur Entbindung (12.11.12 bis 24.12.12) Er musste in der 36. Woche geholt werden denn er wurde nicht ausreichend versorgt da er so klein war und auch falsch lag musste es ein Kaiserschnitt sein. Das ganze war für mich alles schon sehr viel. Doch beim Kaiserschnitt sah ich mein kind vll 2 Minuten. Als ich dann Nachmittags ihn in der Kinderklinik besuchen wollte bin ich Zusammengeklappt und konnte ihn somit erst Abends sehen. Da meine Narbe noch so wehgetan hat bin ich aber auch nur kurz geblieben. Am nächsten Tag sah ich ihn dann zum ersten mal etwas länger. Ich hatte sehr Starke Narbenschmerzen aber die Ärzte sagten das sei normal. Als ich dann nach ner Woche daheim war mit dem kleinen fing es an. ich konnte nicht glauben das es MEIN Sohn ist.... meine MAma machte mir immer noch schwierigkeiten mit ihren blöden Kommentaren und aussagen. Ich fühlte mich damit überfordert obwohl mein Freund mir sehr geholfen hat. Ich musste häufig heulen und wusste nicht weiter. Nach ca 2 1 / 2 Monaten bekam mein Freund wieder ne Arbeit seit dem bin ich den Tag über bis halb 8 alleine ich fühle mich oft alleine fühl mich überfordert und alles. Ich habe dennnoch große PRobleme mit meiner Mama. Das macht mich fertig. und da ich umgezogen bin in einen ORt wo ich niemanden kenn fühl ich mich noch mehr alleine. Habe vorher in einer STadt gewohnt und jetz wohn ich zwar nur 18 Autofahrmitnuten entfernt aber ich selbst und mein Freund haben beide keinen Führerschien und Auto. Immer mit dem Zug zufahren habe ich auch keine Lust. Ich weis nicht was mit mir los ist. Aber ich bin schon häufig an den Punkt gelangt wo ich keine Lust mehr habe ich will einfach nicht mehr. Ich will mein altes leben wieder haben -.-

was kann ich denn tun damit es mir leicht fällt? und das ich nicht mehr so häufig traurig bin?

Antwort vom 08.04.2013

Für sehr viele Frauen ändert sich mit der Geburt des ersten Kindes das komplette Lben - und in Ihrer Situation kommt noch der Ortswechsel hinzu und die neue Situation, mit dem Partner zusammen zu leben, was vorher auch nicht der Fall war. Da kommt so einiges zusammen, das dazu beiträgt, dass Sie sich einsam fühlen.
Versuchen Sie zum einen herausszufinden, wo am Ort es die Möglichkeit zu Kontakten mit anderen Familien gibt. Bestimmt gibt es Krabbelgruppen, Spielplätze und andere Orte, an denen Sie auf andere Familien/ Mütter mit Babys treffen. Das Leben wird schon leichter, wenn Sie sich mit "Gleichgesinnten" zusammen tun können, sich austauschen können über Ihre Lebenssituation, die Kinder, sonstige Interessen.
Zum anderen würde ich Ihnen empfehlen, sich von einer Hebamme od Frauenärztin/ -arzt bzgl depressiven Veränderungen durch Schwangerschaft und Geburt untersuchen zu lassen. Gerade nach anstrengender Schwangerschaft, verbunden mit familiärem Stress und einschneidenden Veränderungen kann eine postpartale Depression auftreten - so sehr frau sich auch über die glückliche Geburt eines gesunden Babys freut. Es gibt auch Fragebögen dazu, z B unter http://wochenbettdepression-hotline.de/inhalt.php?p=epds , falls Sie erst mal selber schauen möchten, ob Sie diesbezüglich Hilfe brauchen. Auch psychologische Beratungsstellen, Familienberatungsstellen (oftmals dem örtlichen Jugendamt angegliedert) können Rat und Hilfe leisten, und Sie sollten sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Davon können alle Beteiligte profitieren: Sie selbst, Ihr Partner und Ihr Baby und auch die Beziehung zu Ihrer Mutter. Ich wünsche Ihnen, dass das Leben bald wieder fröhlicher aussieht für Sie und Sie sich mit Partner und Eltern gemeinsam am Aufwachsen Ihres Kleinen freuen können!

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