Themenbereich: Beginn der Beikost

"ist es realistisch, dass er mit 6/7 Monaten 12 Stunden durchschläft?"

Anonym

Frage vom 08.04.2013

Hallo,
unser Sohn ist 5 Monate alt und schläft, seit er 2 1/2 Monate alt ist, durch - d.h. er bekommt um 19Uhr und um 23Uhr eine Flasche und schläft zwischen halb 8 und 11 und dann wieder von halb 12 bis 7/ halb 8 morgens.
Um 11 bekommt er vor allem deswegen eine Flsche, weil er eine Erbkrankheit hat (Adrenogeniales Syndrom) und immer im 7,11,15, 19 und 23 Uhr Medikamente bekommt.
Diesen Rhythmus können wir allerdings irgendwann ändern - deswegen meine Frage. Ist es in unserer Situation realistisch, dass er, wenn er irgendwann den Abendbrei bekommt, dass er dann 11-12 Stunden durchschläft oder ist das noch zu früh und sollte er besser noch eine ganze Weile noch die Flasche um 23 Uhr bekommen? Wir wecken ihn im Moment ja immer um 23 Uhr, damit er die Flsche trinkt (wegen der Medikamente).
Also um das nochmal kurz zusammenzufassen: ist es realistisch, dass unser Sohn, der schon lange gut durchschläft, mit 6/7 Monaten 11-12 Stunden durchschläft, nachdem er den Abendbrei bekommen hat?
Danke für die Antwort und die Mühe.

Antwort vom 09.04.2013

Hallo!
Ehrlich gesagt: nein, aus meiner Erfahrung heraus ist das nicht realistisch. Gerade in diesem Alter verändert sich neben dem Beginn der B(r)eikost ausserdem noch viel innert der Entwicklung und das bringt somit insbesondere die Nächte durcheinander. Leider habe ich keine Vorstellung davon, inwiefern Sie die Medikamentengaben verändern können. Ich würde Ihnen aber dennoch empfehlen, erst einmal den Beginn der Beikost abzuwarten und auszuprobieren, um dann den Rhythmus Ihres Kindes zu betrachten. Wie genau bzw. individuell der sein wird, ist nicht vorauszusehen. Häufig bleibt zum Ende des 1. Lebensjahres (10./11./12. Lebensmonat) die morgendliche und abendliche Milchflasche bestehen, wenn ein Kind sich mit Interesse der Kost des Familientisches nähert. Viele Kinder trinken auch noch über das erste Jahr hinaus eine „abendliche Genussflasche“. Vielleicht können Sie mit diesen Infos ein bisschen besser einordnen, in welche Richtung es gehen könnte in Ihrem Medikamentenrhythmus. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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