Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Verunsicherung nach Ultraschall"

Anonym

Frage vom 29.09.2013

Liebs Hebammenteam,
ich weiß, daß ich ungewollt mit dem 5. Kind schwanger bin. Nach anfänglichem Schock freuen wir uns sehr. Ich mag den medizinischen Hype nicht besonders, weil er immer so verunsichert. Da ich aber eine Darmerkrankung habe, war ich direkt nach positivem Test beim Gynäkologen, in der 4+6 SSW. Leider war im US nichts zusehen, ggf. etwas zu erahnen.....HCG lag bei 1250. Ich bin jetzt in der 5 + 5 SSW und bemerke Schwangerschaftssymptome, z.B. Druck und Mehrdurchblutung im Unterleib.Gehe also, von einem Wachstum aus. Demnach rechne ich mit einer intakten Schwangerschaft. Ich hatte weder eine Fehlgeburt, noch haben meine 4 Kinder irgendwelche Krankheiten. Vor dem Test habe ich die SS schon über 1 Woche bemerkt (Unterbewußt) und bin sehr zuversichtlich gewesen. Jetzt verunsichert mich diese verflixte US-Untersuchung. Ich meine auch, daß der ES etwa am 16 Zyclustag war und nicht in der Mitte des Zyclus, also ca. 2 Tage später. Ich ärgere mich selbst, daß ich so früh beim Arzt war. Diese SS ist in der akuten Mrathonvorbereitung enstanden, mit mehren Läufen von 21-30 km Länge. Daher denke ich, daß es doch eine relativ stabile SS sein muss.

Antwort vom 01.10.2013

Hallo, so früh US zu machen bringt leider häufig nur Verunsicherung. Allenfalls kann die Schwangerschaft bestätigt werden, aber das wussten Sie ja schon selbst. Das beste Anzeichen der Schwangerschaft, dass Sie selbst merken, ist das Ausbleiben der Periode. Eigentlich können Sie von einer intakten Schwangerschaft ausgehen, solange nichts gegenteiliges zu merken(z.B. Schmerzen, Blutungen) ist. Der erste US nach Mutterschaftsrichtlinien ist erst für die 9.-11. Woche vorgesehen, weil dann das Kind groß genug ist, um danach das Alter der Schwangerschaft zu bestimmen und alles zu sehen, was zu sehen sein sollte. Davor ists erst eine "aufgebaute Schleimhaut", dann eine Fruchtblase, aber kein Kind, dann ein Kind, aber kein Herzschlag. Dadurch entsteht der Eindruck die Schwangerschaft wäre nicht sicher, obwohl eigentlich meistens alles in Ordnung ist. Die Konsequenz ist "Abwarten und Kontrolle". Das unterscheidet es aber eigentlich nicht von "Abwarten ohne Kontrolle". "Guter Hoffnung" sein ist in den ersten Wochen das Beste was Sie tun können.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow, Hebamme

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